Am 21. Jänner 2026 findet in Davos, Schweiz, das Weltwirtschaftsforum (WEF) statt, ein bedeutendes Ereignis, das rund 3000 Gäste anzieht, darunter etwa 850 CEOs und 400 Politiker. Unter den hochkarätigen Teilnehmern sind 65 Staats- und Regierungschefs angekündigt, die über wichtige globale Themen diskutieren werden. Der US-Präsident Donald Trump wird als Hauptredner erwartet und führt die größte US-Delegation in der WEF-Geschichte an. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Im Geiste des Dialogs“ und zielt darauf ab, wichtige Fragen rund um geopolitische Unsicherheiten und internationale Handelsregeln zu erörtern. US-Präsident Trump wird voraussichtlich auch mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und G7-Verbündeten zusammentreffen, um die Auswirkungen aktueller Konflikte zu diskutieren.
Die Sicherheitslage in Davos ist angesichts der fragilen internationalen Situation und der Erinnerung an ein Attentat auf Trump im Sommer 2024 angespannt. Um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten, werden umfassende Sicherheitsmaßnahmen ergriffen. Lokale Polizeikräfte koordinieren zahlreiche Einheiten, darunter Personenschützer, Hundeführer und medizinisches Personal. Rund 5000 Soldaten sind im Einsatz, um den Schutz von etwa 400 Personen mit völkerrechtlichem Schutzstatus zu gewährleisten. Dies umfasst präventive Maßnahmen gegen physische Angriffe, Cyberattacken und Spionageversuche. Ein zentrales Element der Sicherheitsstrategie ist die Operation „Daedalus26“, eine Zusammenarbeit zwischen der Schweiz, Österreich und Italien, wobei das österreichische Bundesheer etwa 1000 Kräfte, 11 Flugzeuge und 10 Helikopter bereitstellt.
Sicherheitsmaßnahmen und -kosten
Die Sicherheitsvorkehrungen sind angesichts der globalen geopolitischen Spannungen enorm. Der Luftraum über Davos ist für ein 50 Kilometer breites Gebiet vollständig gesperrt, um unautorisierte Flugbewegungen zu verhindern. Die Kosten für diese Sicherheitsmaßnahmen belaufen sich auf nahezu 10 Millionen Euro. Zudem wird moderne Drohnentechnologie eingesetzt, um Zufahrtsstraßen zu überwachen und mögliche Blockaden zu verhindern.
Donald Trump wird in Zürich mit „Air Force One“ anreisen. Je nach Wetterlage wird er dann mit einem Helikopter oder einer Wagenkolonne, die nahezu 30 Fahrzeuge umfassen könnte, weitertransportiert. Möglicherweise wird eine abgeschirmte Etage im Alpengold Hotel für seine Unterkunft vorbereitet, obgleich dies noch nicht offiziell bestätigt ist. Erste Demonstrationen haben bereits am Montag vor dem WEF begonnen und könnten während der Veranstaltung an Intensität gewinnen.
Globale Themen und Herausforderungen
Das WEF 2026 wird zahlreiche bedeutende Themen ansprechen, darunter das prognostizierte Wirtschaftswachstum von nur 3,1 Prozent und die Herausforderungen der Weltwirtschaft. Trotz einer gewissen Widerstandsfähigkeit in der globalen Wirtschaft steht der Welthandel unter erheblichem Druck durch protektionistische Maßnahmen und wachsende Verschuldungen, insbesondere in afrikanischen Ländern. Zusätzlich werden die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (KI) auf den Arbeitsmarkt und die digitale Kluft zwischen reichen und armen Ländern kontrovers erörtert.
Die Veranstaltung wird auch ohne den Gründer Klaus Schwab stattfinden, der im April 2025 zurücktrat. Larry Fink und André Hoffmann übernehmen als Interims-Vorsitzende des WEF. Das Forum bietet eine Plattform für den Austausch und die Diskussion von Strategien zur Bewältigung wirtschaftlicher und politischer Herausforderungen, welche die Zukunft der internationalen Zusammenarbeit prägen werden.
Für weitere Informationen über das WEF und die Sicherheitsmaßnahmen Lesen Sie die Berichte von VOL, DW und Mainstream.News.