
Die Saison 2008/09 des österreichischen Fußballpokals, auch bekannt als ÖFB-Cup oder Stiegl-Cup, war die 75. Auflage des Wettbewerbs und begann am 18. Juli 2008 mit der Vorrunde. Dieses Turnier bot bemerkenswerte Spiele und Überraschungen und endete mit dem eindrucksvollen Finale am 16. Mai 2009 im Pappelstadion von Mattersburg, wo sich der FK Austria Wien den Titel sicherte und damit den 27. Pokalsieg in seiner Vereinsgeschichte feierte. Austria Wien dominierte das Endspiel gegen Trenkwalder Admira, indem es 3:1 nach Verlängerung gewann, und qualifizierte sich für die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Europa League 2009/10, wie Wikipedia berichtet.
Besonders spannend und denkwürdig war das Achtelfinale, das am 2. April 2025 erneut in den Fokus rückte. In diesem entscheidenden Duell musste der Bundesligist SV Mattersburg eine herbe Niederlage gegen Rapid II hinnehmen. Obwohl Mattersburg zunächst in Führung ging, verloren sie schließlich klar mit 1:5. Michael Mörz hatte das erste Tor für Mattersburg erzielt, jedoch sollte dies nicht ausreichen, um die Übermacht von Rapid II, die sich in dieser Runde stark präsentierte, zu bremsen. Zugleich sorgte der SV Ried für eine Sensation, indem er den amtierenden Meister Rapid Wien aus dem Wettbewerb schmiss 90minuten berichtet.
Die Amateure im Aufwind
Ein weiteres Highlight des Achtelfinales war das Aufeinandertreffen der Amateure der Wiener Austria gegen den Spitzenklub Red Bull Salzburg. In einem spannenden Match schafften es die Amateure überraschend, sich mit 2:1 durchzusetzen. Ernst Öbster hatte Salzburg zunächst in Führung gebracht. Doch nach dem Ausgleich durch Alexander Schriebl war es Dragan Dimic, der in der Nachspielzeit das entscheidende Tor erzielte und die Amateure ins Viertelfinale brachte.
Im Viertelfinale kam es zu einem spannenden "Amateur-Derby" zwischen Rapid II und Austria II, das im Gerhard-Hanappi-Stadion vor 4.500 Zuschauern stattfand. Die Begegnung war reich an dramatischen Momenten und endete mit einem Sieg für Austria II im Elfmeterschießen, wo sie mit 5:2 triumphierten und sich damit für das Semifinale qualifizierten. Besonders hervorzuheben sind die Leistung der Spieler wie Christopher Trimmel und Dario Tadic aufseiten der beiden Teams, die maßgeblich zum Erfolg der Amateurmannschaften beitrugen 90minuten und Wikipedia.
Ein besonderes Derby im Semifinale
Das Semifinale, auch bekannt als "Stronach-Derby", brachte die Profimannschaft von Austria Wien gegen Neustadt zusammen. Das Derby fand im altehrwürdigen Wiener Neustädter Stadion statt, wo Frank Stronach, der zuvor in Favoriten tätig war, bemerkenswerte Fußstapfen hinterließ, indem er den SV Schwanenstadt in die zweithöchste Liga führte. Austria Wien setzte sich in einem spannenden Duell mit 1:0 durch und sicherte sich den Platz im Finale dank eines Treffers von Rubin Okotie. Knapp 7.000 Zuschauer waren Zeugen dieses denkwürdigen Spiels, das die hohe Spannung und den Wettbewerb der österreichischen Fußballszene widerspiegelte.
Diese Saison stellte nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit der Mannschaften auf die Probe, sondern bot auch Einblicke in die Evolutionsgeschichte des Fußballs in Österreich. Der österreichische Fußball hat im Laufe seiner Geschichte viele Höhen und Tiefen durchlebt, wie die Entwicklungen seit den ersten Anfängen im frühen 20. Jahrhundert und die ersten Erfolge der Nationalmannschaft zeigen. Diese Tradition des Wettbewerbs und die Vielzahl von Teilnehmern aus den unterschiedlichsten Ligen haben dazu beigetragen, dass der österreichische Fußball eine spannende und vielfältige Plattform bietet, auf der Talente wachsen und das Publikum begeistert wird, wie auch 12termann beschreibt.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung