Österreich

Caritas startet Nothilfe: Goma in großer Not nach gewaltsamen Kämpfen

München, 07.02.2025 – Inmitten einer extrem angespannten Sicherheitslage in der kongolesischen Millionenstadt Goma, hat die Caritas beschlossen, ihre Nothilfe für die leidenden Menschen wieder aufzunehmen. Nach Tagen schrecklicher Gewalt, die zur Schätzung von mindestens 2.900 Todesfällen, über 2.800 Verletzten und mehr als 400.000 Vertriebenen führten, wird die humanitäre Situation als „katastrophal“ beschrieben. „Die Menschen sind völlig traumatisiert und haben Angst“, warnt Abbe Pierre Kamani, Direktor der Caritas Goma, während derzeit Sammelunterkünfte überfüllt sind und Schulen sowie Kirchen von Flüchtlingen belegt werden.

Wie presseportal.de] berichtet, ist die Lage in Goma völlig unübersichtlich. Die M23-Rebellen kontrollieren den Westen und Norden, während die kongolesische Armee den Süden und Osten der Stadt verteidigt. „Die Kämpfe sind heute Morgen wieder aufgeflammt, was die humanitäre Lage zunehmend ernster macht“, schildert Richard Kabuyre von der Caritas Goma. Trotz dieser widrigen Umstände plant die Caritas, rasch ihre Hilfsmaßnahmen fortzusetzen, die mit 350.000 Euro zur Verteilung von Trinkwasser, Lebensmitteln und medizinischen Hilfen aufgestockt werden sollen.

Hilfe trotz Konflikt

Der Einsatz der Caritas in Goma ist von großer Bedeutung, da fast 26 Millionen Menschen in der Demokratischen Republik Kongo auf humanitäre Hilfe angewiesen sind. Oliver Müller, Leiter von Caritas international, lobt den unermüdlichen Einsatz seiner Kolleginnen und Kollegen vor Ort. „Ein Teil des medizinischen Personals der Caritas hat trotz der Kämpfe in den Camps ausgeharrt, um Frauen bei der Geburt zu unterstützen“, betont Kabuyre. In den ersten Januarwochen 2025 flohen bereits 400.000 Menschen, unterstreicht die Dringlichkeit der Hilfsmaßnahmen.

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Caritas international, die seit über 30 Jahren in Goma tätig ist, bleibt angesichts der aktuellen Herausforderungen und der ungewissen Lage entschlossen, ihre Hilfe fortzusetzen. Die bereits katastrophale Lage wird durch die anhaltenden Kämpfe weiter verschärft, während die Hilfsorganisationen vor der Herausforderung stehen, in einem gefährlichen Umfeld zu agieren. Die Menschen in Goma sind auf die Unterstützung angewiesen und benötigen dringend medizinische Versorgung sowie grundlegende Nahrungsmittel. Die aktuelle Situation erfordert sofortige Maßnahmen.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Körperverletzung, Vandalismus
In welchen Regionen?
Goma
Genauer Ort bekannt?
Goma, Demokratische Republik Kongo
Gab es Verletzte?
2800 verletzte Personen
Sachschaden
350000 € Schaden
Ursache
Konflikt, Plünderungen, sexuelle Gewalt
Beste Referenz
kathpress.at
Weitere Quellen
presseportal.de

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