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In einem spektakulären Transfer kurz vor dem Deadline-Schluss hat Jimmy Butler, der Superstar der Miami Heat, die Teams gewechselt und wird künftig für die Golden State Warriors spielen. Laut krone.at war dieser Transfer Teil eines komplizierten vierteamigen Deals, der auch den Los Angeles Lakers und den Utah Jazz zugute kam. Butler wird nun zusammen mit Stephen Curry und Draymond Green die Warriors anführen, die sich in der Western Conference in der Tabelle auf Rang elf befinden und mit 25-25 Siegen in dieser Saison kämpfen.
Komplizierter Deal bringt neue Hoffnungen für Golden State
Die Warriors haben Butler, einen sechsmaligen All-Star und zweimaligen NBA-Finals-Teilnehmer, für Andrew Wiggins, Kyle Anderson und einen geschützten Erstrunden-Pick der zukünftigen Drafts verpflichtet. Die Lakers hingegen haben Mark Williams von den Charlotte Hornets verpflichtet, während Dennis Schröder zu den Utah Jazz wechselt. Schröder, der jetzt sein neuntes Team innerhalb von sieben Jahren erreicht hat, äußerte in einem NBC-Interview seine Unzufriedenheit mit den Handelspraxen der Liga. Butler, der in dieser Saison mit Motivationsproblemen zu kämpfen hatte, soll den Warriors helfen, wieder den Sprung in die Playoffs zu schaffen, so berichtete ESPN.
Die Heat haben durch den Tausch eine wichtige Entscheidung getroffen, nachdem Butler mehrere Wochen lang auf einen Wechsel gedrängt hatte. Sie konnten ein wettbewerbsfähiges Gegenwertpaket erhalten, das ihnen helfen sollte, ihre künftigen Pläne zu realisieren. Neben Wiggins gelangen auch P.J. Tucker zu den Heat, während die Jazz und Pistons ebenfalls von diesem Deal profitieren. Trotz Butler's Abgang signalisieren die Heat, dass sie weiterhin auf eine strategische Zukunft hinarbeiten, während die Warriors mit diesem Schritt ihr Team um einen erfahrenen Star verstärken, um in den Playoffs konkurrenzfähig zu bleiben.
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