Die Versorgungslage mit heimischen Gänsen bleibt stabil, wobei etwa 30 Prozent des Bedarfs durch lokale Produktion gedeckt werden. Allerdings spiegeln die Importzahlen eine große Uneinheitlichkeit wider. Faktoren wie die Corona-Pandemie, wirtschaftliche Krisen und Ausbrüche der Vogelgrippe haben die Produktion in Polen und Ungarn stark beeinträchtigt. Erst seit 2023 erholen sich die Bestände in diesen Ländern, was voraussichtlich zu ähnlich hohen Importen wie im Vorjahr führen wird.
Heimische Betriebe legen seit langem Wert auf Tierwohl und Regionalität, was sich in einer konstanten Pro-Kopf-Verbrauchsmenge von 13 dag Gänsefleisch zeigt. Mit anderen Worten: Jeder Österreicher und jede Österreicherin konsumieren im Durchschnitt einmal im Jahr ein Gänsegericht.
Ein kulinarischer Tipp für Feinschmecker: Weidegänsefleisch zeichnet sich durch seine dunklere Farbe und geringeren Fettgehalt im Vergleich zu Gängen aus konventioneller Intensivhaltung aus. Online finden sich kreative und regionale Rezeptideen für die Zubereitung unter https://weidegans.at/rezepte/.
Diese Informationen sind nicht nur für Gourmet-Liebhaber von Bedeutung, sondern verdeutlichen auch die Bedeutung von Nachhaltigkeit und regionalen Produkten in der heutigen Gesellschaft. Es lohnt sich, bewusste Kaufentscheidungen zu treffen und die heimische Landwirtschaft zu unterstützen.
Quelle: bgld.lko.at.