
Am 4. April 2025 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall auf der B57 bei der Kreuzung Waldhäuser in Litzelsdorf. Laut fireworld.at waren zwei Pkw an dem Unfall beteiligt. Während ein Fahrzeug drei Insassen hatte, war das andere nur mit dem Lenker besetzt.
Die Unfallfolge war dramatisch: Eine Person wurde schwer und drei weitere leicht verletzt. Die verletzten Personen wurden in die Krankenhäuser Güssing und Oberwart transportiert. Die Einsatzkräfte, darunter die Feuerwehren aus Litzelsdorf, Kemeten und Markt Allhau, waren mit insgesamt 60 Kräften und 8 Fahrzeugen vor Ort. Ihre Aufgaben umfassten die Absicherung der Unfallstelle, die Sicherstellung des Brandschutzes, die Bergung der Fahrzeuge sowie die Reinigung der Fahrbahn. Auch das Rote Kreuz mit einem Notarzt, die Polizei und First Responder waren im Einsatz.
Einsatz und Straßenverkehrsstatistik
Die Straßensperrung dauerte etwa 60 Minuten, und die gesamte Einsatzdauer betrug rund zwei Stunden. Die genaue Unfallursache ist derzeit noch unbekannt und wird von der Polizei untersucht.
<p Verkehrsunfälle wie dieser sind ein wiederkehrendes Problem in der Europäischen Union, wo laut europarl.europa.eu jährlich tausende Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben verlieren oder schwer verletzt werden. Obwohl zwischen 2010 und 2020 die Zahl der Straßenverkehrstoten in Europa um 36 Prozent sank, bleibt das Thema von großer Bedeutung. 2019 starben etwa 22.800 Menschen auf den Straßen, und auch im Jahr 2020 gab es eine Reduzierung um 4.000 Todesopfer.
Besonders auffällig ist die Altersverteilung unter den Verkehrstoten. Rund 12 Prozent aller Verkehrstoten waren 2018 zwischen 18 und 24 Jahre alt, obwohl diese Altersgruppe nur 8 Prozent der Bevölkerung ausmacht. Dennoch sank die Zahl der Verkehrstoten in dieser Gruppe seit 2010 um 43 Prozent. In der Altersgruppe über 65 Jahre stieg der Anteil von 22 Prozent im Jahr 2010 auf 28 Prozent im Jahr 2018.
Statistisch gesehen haben Schweden die sichersten Straßen, mit nur 18 Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner, während Rumänien im Jahr 2020 die höchste Rate mit 85 Verkehrstoten pro 1 Million Einwohner verzeichnete. Im EU-Durchschnitt kamen 42 Verkehrstote pro 1 Million Einwohner vor – ein signifikanter Wert, der im globalen Maßstab noch höher ist.
Die traurigen Statistiken verdeutlichen die Dringlichkeit von Maßnahmen zur Verkehrssicherheit und die Notwendigkeit, Unfälle wie den in Litzelsdorf zu verhindern.
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