In einer aktuellen Entwicklung hat der FPÖ-Gemeinderat Robert Perger ein öffentliches Anliegen geäußert, das politische Graffiti an einer Volksschule betrifft. Er stellte in einem offenen Brief an den Bürgermeister klar, dass politische Botschaften an Grundschulen nichts zu suchen hätten. Diese Aussage kommt im Kontext eines Graffitis mit dem Schriftzug „Free Gaza“, das an einer Wand der Schule angebracht wurde.
Perger betont in seinem Schreiben, dass eine Schule ein Rückzugsort und eine Lernumgebung für Kinder sein sollte. „Es ist traurig und enttäuschend zu sehen, dass die Mauer der Schule für politische Botschaften missbraucht wird“, schreibt er und merkt an, dass es wichtig ist, diesen Raum frei von äußeren Einflüssen zu halten, damit die Schüler ungestört lernen können. Kinder sollen nicht mit den Problemen der Welt belastet werden.
Vertiefende Antworten des Bürgermeisters
Die Reaktion des Bürgermeisters fiel eher kritisch aus. Er erklärte, dass er nichts gegen den Inhalt des Briefes einzuwenden habe, allerdings stelle er die Vorgehensweise Perger in Frage. „Diese Botschaft wurde anonym auf die Mauer gesprüht, und kaum jemand hat sie vermutlich gesehen“, so der Bürgermeister. Durch die öffentliche Verbreitung von Perger habe diese Botschaft jedoch viel mehr Aufmerksamkeit erhalten, als sie zuvor hatte. Er selbst hätte sich eine direkte Kontaktaufnahme gewünscht, um das Problem intern zu klären.
Es ist zu vermerken, dass die fraglichen Graffiti mittlerweile entfernt wurden. Das Vorgehen und die Reaktionen auf die Politbotschaften zeigen, wie sensibel das Thema politischer Botschaften in schulischen Umfeldern ist und wie schnell aus einem lokalen Vorfall eine größere Diskussion entstehen kann.
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