Im Bezirksderby zwischen Schattendorf und Bad Sauerbrunn dreht sich alles um wichtige Punkte. Beide Mannschaften befinden sich bislang unter ihren Erwartungen. Auf Seiten von Bad Sauerbrunn, derzeit auf dem achten Rang in der Tabelle, wird Trainer Heinz Kremser deutliche Worte finden. "Wenn wir in der Spitzengruppe mitspielen wollen, müssen wir Punkte sammeln", erklärt er die Dringlichkeit der Situation.
Für Schattendorf hingegen gibt es eine zusätzliche Herausforderung. Trainer Andreas Walzer hat erst Anfang der Woche die Verantwortlichkeiten übernommen und sieht sich gleich einem enormen Druck gegenüber. Seine Mannschaft hat in den bisherigen zehn Spielen lediglich sechs Punkte gewonnen. Die Verletzung von Raphael Federer, die ihn für sechs bis acht Wochen auf die Zuschauerbank bannt, setzt den Schattendorfern zusätzlich zu. Damit haben sie nicht nur einen essenziellen Spieler, sondern auch einen erfahrenen Offensivmann zu ersetzen.
Der Traineffekt im Fokus
Die Hoffnung liegt nun auf dem sogenannten Traineffekt. Walzer ist fest entschlossen, an der Spielweise der Mannschaft zu schrauben. Seine Philosophie dreht sich um Leidenschaft und Willen, um die erhofften Punkte in diesem wichtigen Derby zu erreichen. Letzte Saison konnte Bad Sauerbrunn beide Duelle gegen Schattendorf für sich entscheiden – 2:1 im Heimspiel und 1:0 in der Fremde. Dabei war Michal Kozak der Schlüsselspieler, der zwei der drei Tore erzielte. Leider muss auch er aufgrund eines Kreuzbandrisses pausieren, was die Situation für die Gäste nicht einfacher macht.
Die beiden Teams formieren sich nun für das Duell, das am Freitag um 20 Uhr mit einem vollen Stadion angepfiffen wird. Sowohl Schattendorf als auch Bad Sauerbrunn wissen, wie wichtig die ausstehenden Punkte sind, um in der Liga wieder Tritt zu fassen. Fans und Spieler sind aufgeregt und gespannt, wie sich diese Begegnung entwickeln wird. Die Rivalität in einem Derby sorgt stets für besondere Emotionen und einen hohen Wettbewerbsdruck.
Details zur Meldung