Jennersdorf

Nachspielzeit-Tor bringt Jennersdorf im Südderby den Sieg gegen Edelserpentin

Im umkämpften Südderby besiegt Jennersdorf die SpG Edelserpentin in letzter Minute mit 1:0 durch einen Elfmeter von Jaka Vajda – ein Rückschlag für die Hausherren!

In einem spannenden Duell in der Burgenlandliga trafen am Freitagabend die SpG Edelserpentin und der UFC Jennersdorf im Südderby aufeinander. Es war ein bedeutendes Spiel für beide Mannschaften, da Edelserpentin nach einem vielversprechenden Saisonstart mittlerweile auf dem vorletzten Tabellenplatz lag, während Jennersdorf sich aus den Abstiegsrängen befreit hatte und mit guter Form aufwartete. Die Atmosphäre im Stadion war gedämpft, da nur 200 Zuschauer der Begegnung beiwohnten, und die Erwartungen an ein aufregendes Spiel waren eher niedrig.

Von Anfang an schien es, als ob beide Teams eine defensive Taktik gewählt hatten. Torchancen waren Mangelware, und die Zuschauer mussten lange auf Höhepunkte warten. Der erste relevante Angriff fand erst in der Mitte der ersten Halbzeit statt, als Simon Abutu Oduh die Möglichkeit hatte, das erste Tor zu erzielen. Leider für die Gäste, schaffte er es nicht, das Leder im Kasten unterzubringen, und so trennten sich die beiden Mannschaften zur Halbzeit torlos.

Der entscheidende Moment

In der zweiten Halbzeit setzte sich das Bild des chancenarmen Spiels fort. Obwohl Jennersdorf etwas dominierte, gab es immer noch nur wenige echte Tormöglichkeiten. Die Gastgeber schienen den Druck zu erhöhen, was schließlich in einem Lattentreffer mündete. Doch das Spiel nahm eine dramatische Wendung in der Nachspielzeit. In einem letzten Versuch, das Spiel zu kontrollieren, verloren die Edelserpentiner den Ball im eigenen Strafraum. Goalkeeper Patrik Erdei versuchte verzweifelt, die Situation zu retten, indem er Oduh foulte, und der Schiedsrichter zögerte nicht, auf den Elfmeterpunkt zu zeigen.

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Jaka Vajda übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß souverän. Damit sicherte er Jennersdorf einen knappen, aber verdienten 1:0-Sieg gegen die leidenschaftlich kämpfenden Edelserpentiner. Diese Niederlage bringt die Hausherren weiter in die Abstiegsgefahr, während Jennersdorf sich nun in einer stärkeren Position befindet.

Gesprächsrunden nach dem Spiel

Nach dem Spiel äußerten sich die Trainer beider Mannschaften. Peter Schönfeldinger, Obmann der SpG Edelserpentin, zeigte sich enttäuscht von der Leistung seines Teams. "Wir haben Jennersdorf heute ein Geschenk gemacht in Form eines Treffers, der primär vermeidbar gewesen wäre. Wir müssen in den kommenden Runden aufpassen und in der Winterpause einige Anpassungen vornehmen", erklärte er. Die Sorge um den drohenden Abstieg ist nun präsenter denn je.

Auf der anderen Seite war Patrick Mikovits, Trainer des UFC Jennersdorf, mit der Leistung seines Teams durchaus zufrieden: "Es war ein kampfbetontes Süd-Derby mit wenigen Torchancen. Unsere kämpferische Leistung war entscheidend, und der Sieg gibt uns zusätzlichen Schwung, um in der Saison weiter erfolgreich zu sein", sagte er stolz.

Das Spiel illustrierte eindrucksvoll, wie wichtig strategische Entscheidungen und auch ein wenig Glück im Fußball sein können. Diese Begegnung wird sowohl den Edelserpentiner als auch den Jennersdorfer Teamgeist nachhaltig prägen. Spieler und Trainer blicken nun auf die nächsten Herausforderungen, während die Lichter im Stadion langsam erlöschen. Weitere Informationen zu diesem packenden Spiel sind auf www.ligaportal.at zu finden.


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Quelle
ligaportal.at

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