Bewaffneter Angriff auf Nationalgardisten: Spannung vor Thanksgiving!

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Bewaffneter Angriff auf US-Nationalgardisten nahe dem Weißen Haus: Afghane festgenommen, zwei Gardisten in kritischem Zustand.

Bewaffneter Angriff auf US-Nationalgardisten nahe dem Weißen Haus: Afghane festgenommen, zwei Gardisten in kritischem Zustand.
Bewaffneter Angriff auf US-Nationalgardisten nahe dem Weißen Haus: Afghane festgenommen, zwei Gardisten in kritischem Zustand.

Bewaffneter Angriff auf Nationalgardisten: Spannung vor Thanksgiving!

Ein bewaffneter Angriff auf zwei Nationalgardisten hat am Mittwoch in Washington D.C. nahe dem Weißen Haus für Aufregung und Besorgnis gesorgt. Der 29-jährige Afghane Rahmanullah Lakanwal, der im Rahmen der Operation „Allies Welcome“ in die USA kam, eröffnete gezielt das Feuer auf die Soldaten, während sie in der Nähe der U-Bahn-Station Farragut West patrouillierten. Beide Gardisten, Angehörige aus West Virginia, befinden sich in kritischem Zustand, so Kosmo und ZDF Heute. Trotz anfänglicher Berichte über ihren Tod, die westvirginische Gouverneur Patrick Morrisey verbreitete hatte, wurde dies inzwischen widerlegt.

Der Vorfall ereignete sich am Vorabend des Thanksgiving-Feiertags, was die Situation besonders angespannt macht. Donald Trump, der US-Präsident, bezeichnete den Angriff als einen „Akt des Terrors“. Das Motiv des Angreifers bleibt unklar, jedoch kündigte Trump an, dass die US-Regierung alle Afghanen, die unter der Biden-Administration in die USA kamen, einer strengen Überprüfung unterzogen werden. Trump ordnete die Verstärkung der Nationalgarde in Washington D.C. um etwa 500 Soldaten an, um die Sicherheit in der Hauptstadt zu erhöhen und mögliche weitere Angriffe zu verhindern.

Politische Konsequenzen und öffentliche Reaktionen

Die politischen Reaktionen auf den Vorfall sind äußerst geteilt. Während Trump und seine Unterstützer die Biden-Administration für unzureichende Sicherheitsüberprüfungen verantwortlich machen, rufen demokratische Senatoren zur Besonnenheit auf. Heimatschutzministerin Kristi Noem machte zudem indirekt Biden für die Ereignisse verantwortlich, indem sie auf die mangelnde Sicherheitslage hinwies.

Der mutmaßliche Täter, der bereits 2024 Asyl beantragte, wurde bei dem Vorfall schwer verletzt und befindet sich in Polizeigewahrsam. Nach dem Attacke hat die US-Einwanderungsbehörde USCIS die Bearbeitung aller Einwanderungsanträge von Afghanen bis auf Weiteres ausgesetzt, wie ZDF Heute berichtet. Auch die US-Organisation AfghanEvac sieht in dem Angriff eine potenzielle politische Instrumentalisierung und warnt vor weiteren Spannungen.

Der Einsatz der Nationalgarde

Die Nationalgarde spielt eine wesentliche Rolle innerhalb der US-Streitkräfte und wird normalerweise von den Bundesstaaten kontrolliert. Aktuell sind über 2.000 Nationalgardisten seit dem Sommer in Washington D.C. im Einsatz. Im Rahmen der Mobilisierung durch Trump, die zuletzt auch in Los Angeles stattfand, tragen die Gardisten Kampfmonturen und sind mit automatischen Waffen ausgerüstet. Historisch gesehen hat die Nationalgarde ihre Wurzeln in den Milizen von 1636 und wurde 1903 durch den Militia Act rechtlich verankert. Die Aktivierung und der Einsatz der Nationalgarde diskutiert von den nationalen Sicherheitsbehörden und kann in Krisensituationen wie Naturkatastrophen oder Unruhen veranlasst werden, wobei die Kontrolle in nationalen Notfällen dem Präsidenten obliegt, so Tagesschau.