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In Österreich gibt es einen deutlichen Trend hin zu mehr Bewährungshilfe, der in den letzten Jahren stark zugenommen hat. Laut einem Bericht der Kleine Zeitung haben die Richter zunehmend Vertrauen in diese Maßnahme, was sich in einem Anstieg der Klienten des Vereins Neustart um 13 Prozent über die letzten zehn Jahre niederschlägt. Im Jahr 2024 verzeichnete man einen Rückgang der rechtskräftigen Verurteilungen, was die verstärkte Nutzung von Bewährungshilfe weiter erklärt.
Zusätzlich hat eine aktuelle Befragung im Januar 2025 ergeben, dass 99 Prozent der Betreuten mit der Unterstützung von Neustart zufrieden sind. Dabei gaben 93 Prozent an, dass sich ihr Leben durch die Maßnahmen wesentlich verbessert hat. Kohlberger, ein Vertreter des Vereins, betont die Bedeutung der Gewaltpräventionsberatung, die im Auftrag des Innenministeriums durchgeführt wird, und hebt hervor, dass durch diese Hilfe viele Faktoren, die zu Straftaten führen, wegfallen. Im Jahr 2024 wurden etwa 3.075 der insgesamt 12.300 Klienten von ehrenamtlichen Bewährungshelferinnen und -helfern betreut, was die zivilgesellschaftliche Verankerung dieser Arbeit in Europa besonders herausstellt.
Schuldenberatung und Einkommensverteilung
In einem weiteren Aspekt, der die soziale Lage in Österreich beleuchtet, zeigt eine Statistik von Statista, dass viele Klienten von Schuldenberatungen mit unterschiedlichen Einkommenshöhen zu kämpfen haben. Diese Daten verdeutlichen, wie weit verbreitet finanzielle Schwierigkeiten sind und unterstreichen die Notwendigkeit zusätzlicher sozialer Unterstützung. Die Verteilung der Klienten nach Einkommenshöhe im Jahr 2022 wird als klarer Indikator gesehen, der aufzeigt, dass die Herausforderungen im finanziellen Bereich in einer breiten Bevölkerungsschicht verankert sind.
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