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Ein raffinierter Betrug im Autokauf hat einen 67-Jährigen aus Linz schwer getroffen. Am 31. Januar 2025 entdeckte er eine Visitenkarte an seinem Auto, auf der ihm der sofortige Verkauf seines Fahrzeugs angeboten wurde. Der Mann ging prompt auf das Angebot ein, traf am gleichen Tag den vermeintlichen Käufer und unterschrieb einen Kaufvertrag, der jedoch mit einem gefälschten Firmenstempel eines örtlichen Autohändlers versehen war. Ganz unverfroren holte ein weiterer Komplize das Auto ab, während der Geschädigte eine falsche Überweisungsbestätigung über einen Messenger-Dienst erhielt. Bislang ist für den 67-Jährigen ein Verlust von mehreren Tausend Euro zu beklagen, was die Dramatik dieser Gaunerei unterstreicht. Dies spezialisierte Betrügernetzwerk zeigt, wie skrupellos die Täter vorgehen, wie auch wirkaufendeinauto.de berichtet.
Der treffsichere Trick mit der Visitenkarte
Solche Betrügereien sind häufig, und die Methoden der Kärtchenhändler ähneln sich. An parkenden Autos werden farbenfrohe Visitenkarten platziert, die einen Sofortverkauf des Fahrzeugs versprechen. Oft sind die Telefonnummern auf diesen Karten nicht nur mobil, sondern auch überprüfungswürdig, da viele davon gebührenpflichtig sind. Die Geschäfte sind für die Händler äußerst lukrativ, da sie ungeniert Autos ohne Prüfplaketten ankaufen, und es keine großen Kriterien für den Zustand der Fahrzeuge gibt. Vor allem ältere Modelle sind bei Kärtchenhändlern beliebt, die sie häufig ins Ausland exportieren, etwa nach Afrika oder Osteuropa, wo die Nachfrage nach bestimmten Marken wie Mercedes und BMW hoch ist.
Um sicherzustellen, dass Verkäufer beim Verkauf an Kärtchenhändler nicht über den Tisch gezogen werden, sollte man sich gut vorbereiten. Ein Blick auf Schätzlisten im Internet oder eine professionelle Begutachtung des Fahrzeugs durch einen Sachverständigen kann helfen, den Wert genau zu erfassen. Bei Verhandlungen ist es wichtig, mit Selbstbewusstsein aufzutreten und vermeintliche Mängel zu hinterfragen. Auch die Zahlungsmethode spielt eine entscheidende Rolle: Bargeldübergaben sollten idealerweise in einer Bank erfolgen, um die Gefahr von Falschgeld zu minimieren. Abmeldungen des Fahrzeugs bei der Zulassungsstelle schützen zusätzlich vor finanziellen Nachteilen. Der Verkäufer sollte immer darauf bedacht sein, klar und informiert über die Verkaufsmodalitäten zu sein, wie die Plattform wirkaufendeinauto.de erläutert.
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