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Bankomat in Arnoldstein erneut gesprengt – Polizei auf der Jagd!

Am 2. April 2025 morgens wurde in Hart bei Arnoldstein ein Bankomat gesprengt. Wie das Gailtal Journal berichtet, führte ein lauter Knall im Ort zu einem großangelegten Polizeieinsatz. Auf Fotos, die von der Szene aufgenommen wurden, ist das Ausmaß der Zerstörung deutlich zu erkennen: Der Bankomat ist nicht mehr erkennbar, und Teile des Geräts liegen verstreut sowohl auf der Straße als auch auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auch bei der nahegelegenen ENI-Tankstelle fanden die Einsatzkräfte Teile des Bankomaten.

Beamte des Landeskriminalamts haben den Tatort untersucht. Der Vorfall ist bereits die zweite Sprengung des spezifischen Bankomaten, da er zuvor im Jahr 2019 ebenfalls Ziel eines Angriffs wurde. Wen die mutmaßlichen Täter sind, bleibt bisher unbekannt. Die Polizei hat eine Großfahndung eingeleitet, bei der ein Polizeihubschrauber und Hundeführer im Einsatz sind. Mehrere Kärntner Medien haben den Vorfall aufgegriffen und berichten darüber.

Hintergrund zur Bankomatspreng-Serie in Österreich

Die Sprengung in Arnoldstein ist Teil eines besorgniserregenden Trends in Österreich. Laut dem Vienna.at, gab es seit Jahresbeginn bereits 14 Sprengungen von Bankomaten bis zum 6. März 2025. In Reaktion auf diese Zunahme hat das Bundeskriminalamt (BK) die "SOKO Bankomat" gegründet, um organisierte Tätergruppen besser zu bekämpfen und die Sicherheit zu erhöhen.

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Aktuelle Umfragen deuten darauf hin, dass die Täter aus den Niederlanden kommen und in der Regel einfache, unauffällige sowie schnelle Methoden anwenden. Insbesondere die "Hit and Run"-Taktik ermöglicht es ihnen, nach den Taten mit hochmotorisierten Fahrzeugen, die Geschwindigkeiten von über 200 km/h erreichen, zu fliehen. Die Polizei hat festgestellt, dass diese Gruppierungen, die oft in vermummter Form auftreten und spezielle Klebebänder verwenden, um DNA-Spuren zu vermeiden, immer raffinierter werden.

In diesem Kontext ist es wichtig zu betonen, dass österreichische Banken ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken. Experten warnen, dass die Sprengungen nicht nur in grenznahen Regionen, sondern auch in urbanen Gebieten stattfinden, was die Präventionsbemühungen erheblich erschwert. Nach wie vor wird oft die marokkanische Mafia, auch bekannt als "Mocro-Mafia", als mögliche Tätergruppe genannt, obwohl der Migrationshintergrund nicht das entscheidende Kriterium bei diesen Delikten darstellt.

Ort des Geschehens


Details zur Meldung
Was ist passiert?
Bankomatsprengung
In welchen Regionen?
Arnoldstein, Hart bei Arnoldstein
Genauer Ort bekannt?
Arnoldstein, Österreich
Beste Referenz
gailtal-journal.at
Weitere Quellen
meinbezirk.at

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