Am 12. Jänner 2026 erlebte Österreich den kältesten Tag des Jahres mit extremen Temperaturen von bis zu minus 29 Grad Celsius. Laut Informationen von 5min.at wurde diese eisige Rekordmarke in der Wetterstation Liebenau-Gugu in Oberösterreich gemessen. Vor nur einer Woche lag die niedrigste Temperatur noch bei minus 27,9 Grad. Die extreme Kälte hat in verschiedenen Regionen des Landes einen erheblichen Einfluss auf das tägliche Leben.

Besonders kritisch ist die Situation in Gugu, wo die Temperaturen auch fast minus 26 Grad erreichten, was diesen Ort zum kältesten Punkt in Oberösterreich macht. Kosmo.at erwähnt, dass eine Kältewarnung für den Westen des Landes erlassen wurde, da die Kältewelle voraussichtlich noch bis zum 8. Jänner anhalten sollte. Der historische Tiefsttemperaturrekord von minus 33,2 Grad stammt aus dem Jahr 1985 und ist in der Region Aspach im Bezirk Braunau verzeichnet.

Weitere betroffene Orte

Am 12. Jänner 2026 wurden auch in anderen Teilen Österreichs extrem niedrige Temperaturen gemessen. Eine Übersicht über einige der kältesten Orte zeigt:

Ort Temperatur (°C)
Schwarzau im Freiwald (Niederösterreich) -28,4
Zell am See (Salzburg) -21,6
Pabneukirchen (Oberösterreich) -21,3
Radstadt (Salzburg) -20,9
Zwettl (Niederösterreich) -20,5
Weitensfeld (Kärnten) -20,4
Freistadt (Oberösterreich) -19,8
St. Veit an der Glan (Kärnten) -19,7
Völkermarkt (Kärnten) -19,5

Gesundheitliche Auswirkungen und Vorsichtsmaßnahmen

Die extreme Kälte hat nicht nur Auswirkungen auf die Temperaturen, sondern auch auf die Gesundheit der Bevölkerung. Laut Tara24.at warnt das Österreichische Rote Kreuz vor den Gesundheitsrisiken, die mit solch tiefen Temperaturen verbunden sind. Die Kälte kann besonders gefährlich für Herz und Kreislauf sein, und es wird empfohlen, Aktivitäten im Freien zu minimieren. Die Symptome von Unterkühlung, wie Zittern und Gedächtnisverlust, sollten ernst genommen werden. In dringenden Fällen sollte medizinische Hilfe in Anspruch genommen werden.

Die Kälte hat auch Auswirkungen auf das tägliche Leben, da viele Fahrzeuge Schwierigkeiten beim Starten haben, und Elektroautos berichten von einer reduzierten Reichweite. Obdachlose sind in dieser Zeit besonders gefährdet, weshalb in mehreren Städten Kältetelefone eingerichtet wurden, um Hilfe anzubieten. In Linz wird empfohlen, bei dringendem Bedarf die Polizei oder den Rettungsdienst zu kontaktieren.

Für die kommenden Tage ist eine leichte Besserung der Temperaturen in Österreich in Aussicht, da eine Warmfront aus dem Westen über das Land zieht. Daher sind keine weiteren extremen Minusgrade zu erwarten.