Am 10. Jänner 2026 hat Algerien im Viertelfinale des Afrika-Cups in Marokko sein bitteres Ende gefunden. Die österreichischen WM-Gruppengegner verloren gegen Nigeria mit 0:2. Nigeria, das als torgefährlichste Mannschaft des Turniers gilt, dominierte die erste Halbzeit und belohnte sich in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit mit zwei entscheidenden Toren.

Die Tore für Nigeria erzielten Victor Osimhen in der 47. Minute und Akor Adams in der 57. Minute. Beide Spieler bewiesen ihr Können, wobei Osimhen mit einem Kopfball nach einer Flanke von Bruno Onyemaechi den ersten Treffer erzielte. Der zweite Treffer fiel nach einem präzisen Pass von Alex Iwobi an Osimhen, der anschließend Adams in Position brachte. Für Algerien, das alle drei Gruppenspiele gewonnen hatte, blieb der Angriff ohne Antwort, besonders da das Team nicht auf die Verlustschläge reagierte.

Algerien und die Titelhoffnungen

Algerien wartet nach diesem Ausscheiden weiterhin auf den dritten Titel im Afrika-Cup, den es zuletzt 2019 gewinnen konnte. Der Trainer Vladimir Petković versuchte mit drei Wechseln, darunter die Auswechslung von Starspieler Riyad Mahrez, die Offensive zu beleben; jedoch ohne den gewünschten Erfolg. Algerien konnte nicht gegen die Dominanz der Nigerianer ankämpfen, die zu diesem Zeitpunkt bereits in der ersten Hälfte mehrere Lücken in der gegnerischen Abwehr gefunden hatten.

Nigeria, das zum dritten Mal in seiner Geschichte den Titel anstrebt – der letzte Sieg datiert auf 2013 – trifft nun im Semifinale auf den Gastgeber Marokko. Nigeria hat sich auch durch erschwerte Vorbereitungen, wie Berichten über ausstehende Prämien, nicht von ihrem Ziel abbringen lassen.

Der Afrika-Cup im Fokus

Der Afrika-Cup, organisiert von der CAF, ist das bedeutendste Fußballturnier für afrikanische Nationalmannschaften und wird seit 1968 alle zwei Jahre ausgetragen. Aktueller Titelträger ist die Elfenbeinküste, die ebenfalls in den Wettbewerb führt. Der Afrika-Cup unterscheidet sich von der Afrikanischen Nationenmeisterschaft, die nur Spielern aus nationalen Meisterschaften die Teilnahme erlaubt. Die nächste Austragung ist für 2024 geplant, gefolgt von 2025.

Die diesjährige Endrunde in Marokko zeigt einmal mehr die Vielfalt und Stärke des afrikanischen Fußballs, in dem alle 56 nationalen Fußballverbände der CAF vertreten sind. Nigeria kann, abgesehen von zwei bedeutenden Turniersiegen, auch auf die beeindruckende Tradition des Afrika-Cups zurückblicken, der 1957 mit nur drei Teilnehmern ins Leben gerufen wurde und jetzt, mit 24 Mannschaften, ein wahres Fest des Fußballs darstellt.

Mit Blick auf das nächste Semifinalspiel lässt sich festhalten, dass Nigeria zurück auf dem Weg ist, seine alte Stärke zurückzuerlangen und erneut um den Titel zu kämpfen, während Algerien sich in den kommenden Jahren neu formieren muss, um wieder an die Erfolge vergangener Tage anzuknüpfen.

Für weitere Informationen, siehe Laola1, AP News und Wikipedia.