Im Jahr 2025 war die Pannenhilfe des ÖAMTC mehr als 700.000 Mal im Einsatz und verzeichnete insgesamt 700.881 Einsätze in Österreich. Damit leistete die Organisation durchschnittlich etwa 1.920 Einsätze pro Tag, eine leichte Steigerung gegenüber dem Vorjahr. Besonders auffällig war der Dezember 2025, der mit 65.040 Einsätzen den einsatzstärksten Monat darstellt. Auch der Start ins neue Jahr war geschäftig: Im Jänner 2026 folgten 63.200 Einsätze, während August 2025 mit 63.098 Einsätzen ebenfalls zu den starken Monaten zählte.

Extreme Wetterbedingungen trugen entscheidend zur Zunahme der Pannen bei. Einerseits führten die Kälte im Winter und die Hitze im Sommer zu mehr Pannen, andererseits sorgte der starke Urlaubsverkehr für ein erhöhtes Pannenaufkommen. Pannenursache Nummer eins waren im vergangenen Jahr die Starterbatterien, die für etwa ein Drittel aller Einsätze verantwortlich waren. Weitere häufige Probleme waren Motorprobleme, die 22% der Einsätze ausmachten, und Reifenschäden, für die 10% der Hilfseinsätze erforderlich waren.

Pannenhilfe nach Bundesländern

Die Einsätze der ÖAMTC-Pannenhilfe verteilten sich unterschiedlich auf die Bundesländer. Hier eine Übersicht der Einsatzzahlen:

Bundesland Einsätze Durchschnitt pro Tag
Wien 162.649 446
Niederösterreich 140.249 384
Oberösterreich 109.242 299
Steiermark 88.359 242
Tirol 63.430 174
Kärnten 50.495 138
Salzburg 41.624 114
Vorarlberg 23.265 64
Burgenland 21.568 59

Im Bereich der Verkehrssicherheit spielen auch Unfälle im Straßenverkehr eine wesentliche Rolle. Laut der Statistik Austria werden Straßenverkehrsunfälle mit Personenschäden kontinuierlich erfasst. Diese Daten sind von großer Bedeutung für die Unfallforschung und -prävention. Die tägliche Übermittlung relevanter Informationen an Statistik Austria durch das Bundesministerium für Inneres gewährleistet eine zeitnahe und präzise Erfassung der Unfallzahlen. Eine umfassende Dokumentation der Verkehrsbedingungen könnte auch dazu beitragen, die Ursachen für die hohe Zahl an Pannen zu identifizieren.ÖAMTC berichtet, dass die Abschleppdienste 2025 271.323-mal gerufen wurden, was einen Anstieg von 3.557 Einsätzen im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Die Pannenhilfe des ÖAMTC wird somit auch in Zukunft eine entscheidende Rolle im österreichischen Straßenverkehr spielen. Die steigende Anzahl an Einsätzen zeigt den kontinuierlichen Bedarf an Unterstützung für Autofahrer und die Herausforderungen, die mit extremen Wetterverhältnissen und dem vermehrten Urlaubsverkehr einhergehen. Weitere Informationen sind auf den Seiten der jeweiligen Organisationen verfügbar: SN und Statistik Austria.