Am 10. Jänner 2026 unternahm ein 62-jähriger Mann aus St. Veit eine Tourenwanderung auf die Saualpe im Gemeindegebiet von Hüttenberg. Während seiner Wanderung, die sich in einer Seehöhe von etwa 1400 Metern abspielte, verirrte sich der Mann.
Gegen 19 Uhr sendete er einen Notruf mit seinem Handy ab und übermittelte den Einsatzkräften seine Standortdaten. Ein Polizeihubschrauber, der schnell mobilisiert wurde, flog aus, um die Einsatzkräfte zu ihm zu lotsen. Gegen 20.15 Uhr konnte der Mann glücklich ins Tal gebracht werden. In diesem Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren Hüttenberg und Lölling mit insgesamt 20 Helfern sowie die Bergrettung Althofen mit fünf Mann und der Polizeihubschrauber Libelle tätig. Laut klick-kaernten war die Zusammenarbeit der Einsatzkräfte entscheidend für das schnelle und erfolgreiche Eingreifen.
Wichtige Notrufnummern im alpinen Raum
Um in einer ähnlichen Notsituation Hilfe zu erhalten, ist es wichtig, die richtigen Notrufnummern zu kennen. In allen EU-Mitgliedsstaaten kann man die Notrufnummer 112 gebührenfrei anrufen, was für Bergsportler*innen von essenzieller Bedeutung ist (alpenverein. Diese Nummer ist sowohl für Rettungsdienste, Feuerwehr als auch Polizei zuständig.
In Österreich gibt es zusätzlich zur 112 die spezifische Notrufnummer für Bergrettungen, die 140. Zudem sollten sich Wanderer vor einer Tour in den Bergen über die jeweiligen Notrufnummern informieren, um im Fall der Fälle schnell reagieren zu können, wie in den Ratgebern von kompass beschrieben.
Verhalten bei Notsituationen
Im Falle eines Notfalls ist auch der Empfang von Mobiltelefonen entscheidend. Sollte kein Empfang bestehen, kann das Handy neu gestartet werden und die Notrufnummer 112 kann ohne PIN eingegeben werden. In Notfällen, wo das Handy keine Signalstärke hat, können alpines Notsignal oder wiederholte Rufe an andere Bergsportler gefährdete Personen in der Nähe aufmerksam machen. Dieses Signal besteht zum Beispiel aus sechs Zeichen innerhalb einer Minute, gefolgt von einer Minute Pause (kompass.
Die Vorfall auf der Saualpe zeigt, dass bei einer Wanderung in den Bergen Vorsicht und Information von größter Bedeutung sind. Die richtige Vorbereitung auf diesen Aktivitäten kann im Ernstfall Leben retten.