
Die ASFINAG hat heute, am 2. April 2025, bekannt gegeben, dass sie 41 Millionen Euro in die Erneuerung der A9 Pyhrnautobahn investieren wird. Diese umfangreiche Sanierung betrifft einen sechs Kilometer langen Abschnitt zwischen Lainberg und Windischgarsten und beinhaltet die Instandsetzung von 15 Brücken sowie von neun Gewässerschutzanlagen. Auch der gesamte Lärmschutz wird erneuert, während der Verkehr auf der Autobahn weiterfließt.
Der Beginn der Arbeiten ist mit einer Totalsperre der Richtungsfahrbahn Graz verbunden, wobei der Gegenverkehr auf der Strecke Richtung Linz geleitet wird. Besondere Herausforderungen stellen die Sanierung der Überführungsbrücke der B138 bei Roßleithen/Windischgarsten sowie der Auf- und Abfahrtsrampen dar. Die Bauarbeiten werden in den Sommerferien 2025/2026 sowie in den Wintern 2026/2027 pausiert, um den Verkehrsfluss nicht weiter zu beeinträchtigen.
Projektzeitraum und Phasen
Die erste Phase der Sanierungsarbeiten wird voraussichtlich im November 2025 abgeschlossen sein. Ab März 2026 wird dann die Gegenfahrbahn saniert, bevor die finalen Arbeiten an den Lärmschutzwänden im Frühjahr 2027 beginnen. Diese sollen bis Juni 2027 abgeschlossen sein, was eine nachhaltige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur in der Region bewirken soll. Der gesamte Prozess wird von ASFINAG koordiniert und unter Berücksichtigung eines hohen Sicherheitsstandards durchgeführt.
Dieser Investitionsschritt ist Teil einer breiteren Initiative zur Modernisierung der österreichischen Infrastruktur. So wird auch die Koralmbahn zwischen Graz und Klagenfurt, mit einem Herzstück in Form des 32,9 Kilometer langen Koralmtunnels, sehr bedeutend vorangetrieben. Die Bauweise erfolgt vorwiegend durch den Einsatz der neu österreichischen Tunnelbaumethode, während bis zu 500 Personen auf der Baustelle beschäftigt sind, wie Solidbau berichtet.
Ein weiteres großes Projekt ist der Semmering Basistunnel, der Teil der neuen österreichischen Südbahn ist, sowie die S 7 Fürstenfelder Schnellstraße, die zur besseren Anbindung und Entlastung des Verkehrs dient. Besonders erwähnenswert sind auch die S 1 Wiener Außenring Schnellstraße, die aktuell eine bedeutende Lücke im Verkehrsnetz um Wien schließt.
Die fortlaufenden Investitionen in Straßen und Infrastruktur unterstreichen die Notwendigkeit, die Verkehrsanbindungen in Österreich zu optimieren und die Infrastruktur den wachsenden Anforderungen anzupassen. Die Investition in die A9 ist dabei eine von vielen Maßnahmen, die innerhalb der nächsten Jahre zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Lärmminderung in der Region beitragen werden. Auch OE24 hebt hervor, wie entscheidend diese Schritte für die langfristige Sicherheit und Effizienz der Straßeninfrastruktur sind.
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