Am 14. Februar 2026 wurden in Kärnten 28 Kleinkind-Erzieherinnen und ein Kleinkind-Erzieher für den erfolgreichen Abschluss ihres Ausbildungslehrgangs am Institut für Bildung und Beratung (IBB) ausgezeichnet. Bei der feierlichen Zeremonie überreichten Landeshauptmann Peter Kaiser und Bildungsabteilungsleiterin Gerhild Hubmann die insgesamt 29 Zertifikate, die den Einsatz und die Verantwortung der Absolventen für die Jüngsten des Landes würdigen.

In seiner Rede hob Peter Kaiser die zentrale Bedeutung der Elementarpädagogik hervor. Die ersten Lebensjahre eines Kindes seien prägend, und die Erzieherinnen und Erzieher tragen eine hohe Verantwortung, die Kinder in dieser wichtigen Entwicklungsphase zu unterstützen. Der Ausbildungslehrgang zum/zur KleinkINDERzieher/in umfasst 430 Unterrichtseinheiten, die auch ein Praktikum von 160 Unterrichtseinheiten einschließen. Die Lehrinhalte sind vielfältig und beinhalten unter anderem Module in Entwicklungspsychologie, Wertebildung und Konfliktmanagement.

Ausbildungsinhalte und Berufsperspektiven

Gemäß der Beschreibung auf eap.ktn.gv.at müssen für den Beruf des Kleinkind-Erziehers zahlreiche Ausbildungsnachweise erbracht werden. Dazu zählen unter anderem der Nachweis über die Art und den Umfang der Ausbildung sowie alle erforderlichen Zeugnisse und Bescheinigungen. Eine wichtige Voraussetzung ist auch die Bestätigung der zuständigen Behörde über die Berechtigung zur Arbeit in Einrichtungen der Kinderbildung und -betreuung.

Die Elementarpädagogik ist der erste Bildungsbereich, den Kinder im Alter von 1 bis 6 Jahren erleben. Laut bmb.gv.at arbeiten Elementarpädagogen eng mit Kindern zusammen und unterstützen deren Entwicklung in dieser sensiblen Phase. Darüber hinaus zeigt die hohe Nachfrage nach Fachkräften in diesem Bereich, dass die Anstellungschancen in allen Bundesländern sehr gut sind.

Weiterbildungsmöglichkeiten und Zukunftsaussichten

Die Absolventen der Kleinkindpädagogik haben zudem die Möglichkeit, sich als Hortpädagogen weiterzubilden, um auch Kinder im Alter von 6 bis 16 Jahren zu betreuen. Dieser zusätzliche Qualifikationsweg ist besonders relevant, da die Nachfrage nach umfassend ausgebildeten Pädagogen kontinuierlich steigt. Ein auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basierender Kompetenzrahmen für Elementarpädagogen beschreibt zudem die notwendigen Kompetenzen und Aufgabenbereiche, die für eine erfolgreiche Tätigkeit erforderlich sind.

In den kommenden Jahren sind weitere Entwicklungen im Bildungsbereich geplant. So wird unter anderem ein ordentliches Bachelorstudium „Elementarpädagogik“ an ausgewählten Hochschulen in Aussicht gestellt. Damit wird der Weg für zukünftige Generationen von Elementarpädagogen geebnet, die bereit sind, die Herausforderungen der frühkindlichen Bildung zu meistern.