Carina H., 17 Jahre alt, wird seit dem 7. Februar 2026 vermisst. Der letzte bekannte Aufenthaltsort des jungen Mädchens ist Salzburg, und es wird vermutet, dass sie möglicherweise mit der Bahn in Richtung München unterwegs ist. Dies berichtet 5min.at. Die Vermisstenmeldung wurde vom Verein Österreich findet euch (ÖFE) ausgesprochen. Carina hat braune Haare, ist zwischen 160 und 165 cm groß und weist Abschürfungen im Gesicht auf. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens trug sie eine blaue Jeans mit einem Seestern, einen schwarzen Pullover und eine schwarze Jacke.
Die örtliche Polizei bittet um Hinweise oder Sichtungen, die zur Auffindung von Carina beitragen könnten. Die Dringlichkeit des Falls erfordert ein schnelles Handeln, da jede Minute zählt, wenn es darum geht, vermisste Personen zu finden.
Vermisstenfälle und Unterstützung durch die Polizei
Die Bearbeitung von Vermisstenfällen ist eine komplexe Aufgabe, die in Deutschland vor allem vom Bundeskriminalamt (BKA) koordiniert wird. Das BKA wurde 1951 gegründet und wirkt nicht nur bei der Fahndung nach vermissten Personen mit, sondern auch bei der Identifizierung unbekannter Leichen und der Unterstützung hilfloser Personen. Eine Person gilt als vermisst, wenn sie unerklärlich abwesend ist und eine Gefährdung für Leib oder Leben angenommen wird, was insbesondere für minderjährige Personen von Bedeutung ist, die in staatliche Obhut genommen werden, bis sie ihren Sorgeberechtigten zurückgeführt werden können. Dies wird auf der Webseite des BKA erläutert.
Im Jahr 2026 waren in Deutschland rund 9.100 Vermisstenfälle in der Datenbank INPOL registriert, wobei täglich 200 bis 300 neue Fahndungen erfasst werden. Über 80% dieser Fälle klären sich innerhalb eines Monats, was eine hohe Aufklärungsquote widerspiegelt.
Die Situation vermisster Kinder
Besonders besorgniserregend ist die Situation von vermissten Kindern. Laut Spiegel sind rund 1.800 Kinder als vermisst registriert. 2025 waren es sogar etwa 19.200 vermisste Kinder, von denen sich 96,1% bis zum Jahresende aufklärten. Die häufigsten Gründe für das Verschwinden von Kindern sind familiäre Probleme oder Liebeskummer, was in Carinas Fall ebenfalls ein Faktor sein könnte. Zum 1. Jänner 2026 waren rund 2.100 ungeklärte Fälle von vermissten Kindern verzeichnet, was die Dringlichkeit von Carinas Situation unterstreicht.
Die Polizei, unterstützt durch zahlreiche Organisationen, arbeitet rund um die Uhr daran, vermisste Personen zu finden und die betroffenen Familien zu unterstützen. Die Anstrengungen, Fälle wie den von Carina H. zu lösen, sind entscheidend, um Sicherheit und Schutz für alle Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten.