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Rothneusiedl blüht auf: 111 Obstbäume für grünes Wohlfühlparadies!

Am 3. April 2025 wurden die ersten Bäume im Stadtentwicklungsgebiet Rothneusiedl gepflanzt. Dabei handelt es sich um ein innovatives Projekt, das bereits auf einer Fläche von 4.000 m² die Begrünung vorantreibt. Insgesamt sollen dort 111 Obstbäume sowie Streuobstwiesen zur Förderung von Biodiversität und Artenvielfalt angepflanzt werden. Der Wiener Stadtrat, vertreten durch Gaal, Sima und Czernohorszky, betont, dass diese frühzeitige Begrünung nicht nur zur Schaffung eines attraktiven Wohnumfeldes beiträgt, sondern auch zur Integration neuer Quartiere mit bestehenden Nachbarschaften dienen soll.

Das Projekt in Rothneusiedl zielt darauf ab, leistbare, nachhaltige und hochwertige Wohnungen zu schaffen. In der Endausbaustufe sind über 40 Hektar Grünraum sowie eine gute Anbindung an die U-Bahn vorgesehen. Geplant ist der Bau von 9.000 Wohnungen für bis zu 21.000 Menschen, wobei zwei Drittel des Wohnraums gefördert wird. Ein Drittel der Fläche wird als klimawirksame Grün- und Freiräume erhalten bleiben, einschließlich 25 Hektar öffentlicher Grünfläche.

Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung

In Rothneusiedl wird Urban Gardening gefördert, eine Praxis, die weltweit an Popularität gewonnen hat und zur nachhaltigen Stadtentwicklung beiträgt. Dabei geht es darum, auch begrenzte städtische Flächen wie Hinterhöfe oder Gemeinschaftsgärten für den Anbau von Pflanzen zu nutzen. Urban Gardening verbessert nicht nur die Luftqualität, sondern schafft auch grüne Oasen in der Stadt und fördert die soziale Interaktion unter den Anwohnern, wie das Nachhaltigkeits-Lexikon deutlich macht.

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Besonders bemerkenswert ist, dass die geplanten Streuobstwiesen in Rothneusiedl ganzjährig öffentlich zugänglich sind und das Ernten der Früchte erlaubt wird. Mit Obstsorten wie Birnen, Äpfeln, Lotuspflaumen, Pawpaw und roten Maulbeeren wird nicht nur die Biodiversität gefördert, sondern auch die Ernährung der Bevölkerung verbessert. Außerdem werden zwei Drittel der Obstbäume bereits in dieser Phase gepflanzt, wobei der Rest im Mai folgen soll; erste Erträge, insbesondere von den Birnenbäumen, werden bereits im Sommer erwartet.

Innovative Konzepte für ein besseres Klima

Rothneusiedl wird als Klimapionier-Gebiet bezeichnet, das innovative Konzepte wie autarke Energieversorgung und Kreislaufwirtschaft umsetzt. Zudem bleibt der historische Haschahof als „Zukunftshof“ für Stadtlandwirtschaft und ein Nachbarschaftszentrum weiterhin erhalten. Zusätzlich ist die Verlängerung der U1 nach Rothneusiedl geplant, mit einem Baubeginn, der etwa um das Jahr 2030 angesetzt ist.

Durch die Vernetzung von Wohnraum, Natur und nachhaltigen Praktiken zeigt Rothneusiedl, wie moderne Stadtplanung funktionieren kann und vorhandene urbane Flächen sinnvoll genutzt werden können, um Lebensqualität und Umweltbewusstsein zu fördern. Damit stellt Rothneusiedl ein zukunftsweisendes Modell für andere Stadtteile dar.

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