Der 1. Februar 2026 ist nicht nur der Beginn eines neuen Monats, sondern auch ein bedeutender Zeitpunkt im landwirtschaftlichen Kalender. In den Bauernregeln wird diesem Monat eine ganz besondere Rolle zugeschrieben. Der Februar wird traditionell als Übergangszeit zwischen Winter und Frühling betrachtet und hat daher große Bedeutung für die Landwirtschaft. Auch wenn moderne Meteorologie heute der Schlüssel zur Wettervorhersage ist, haben die Bauernregeln weiterhin ihren Platz im kulturellen Gedächtnis der Menschen, so berichtet oe24.

Der Februar hat seine Wurzeln im lateinischen „februare“, was so viel wie „reinigen“ bedeutet. Dies verweist auf das römische Reinigungsfest „Februa“. Im Laufe der Jahrhunderte haben Landwirte den Monat mit markanten Wetterphänomenen, die nicht nur das Klima, sondern auch die Ernte beeinflussen, verbunden. Verschiedene Bauernregeln prägen diesen Monat und liefern wichtige Indikationen für die künftigen Wetterbedingungen. Unter diesen Regeln sind einige besonders hervorzuheben:

Bauernregeln für den Februar

  • „Ist der Februar trocken und kalt, kommt im März die Hitze bald.“
  • „Wenn’s im Februar nicht schneit, schneit’s in der Osterzeit.“
  • „Nebel im Februar – Kälte das ganze Jahr.“
  • „Je nasser ist der Februar, desto nasser wird das ganze Jahr.“

Diese Regeln basieren auf jahrhundertelangen Beobachtungen und sind auch in einem 100-jährigen Kalender verankert, der im 17. Jahrhundert von Abt Mauritius Knauer verfasst wurde. Dieser Kalender nutzt Wetteraufzeichnungen und den Lauf der Planeten, um Vorhersagen zu treffen, die sich alle sieben Jahre wiederholen. Trotz der Kritik an deren wissenschaftlicher Basis, sind die Bauernregeln noch immer relevant. Laut Echo24 lässt sich erkennen, dass viele Menschen auch heute noch die traditionellen Merksätze nutzen, um ihre Wetterprognosen zu formulieren.

Zu den allgemeineren Bauernregeln für den Februar gehört ebenfalls: „Ein nasser Februar bringt ein fruchtbares Jahr.“ Diese Weisheit offenbart, wie wichtig die Wetterverhältnisse in diesem Monat für die bevorstehenden Ernten sind. Zudem werden die spezifischen Witterungseinflüsse in diesem Zeitraum wie Stürme, sowie der Einfluss von Nebel oder Warmwetter auf die Ostertage immer wieder thematisiert. Während der Februar mit seinen unterschiedlichen Wettermustern die Vorfreude auf die Frühlingsmonate schürt, sind die Bauern und Landwirte weiterhin auf die Natur angewiesen.

Zusätzlich zu den Regeln kann die Bedeutung des Februars auch an wichtigen Tagen wie Lichtmess und dem Festtag des heiligen Blasius erkannt werden, die im landwirtschaftlichen Kalender hervorgehoben werden. An diesen Tagen gibt es spezifische Vorhersagen für die kommenden Wochen und Monate. Beispielsweise bringt der 2. Februar, auch Lichtmess genannt, das Licht und den Beginn der Jahresarbeit für die Bauern mit sich, während am 5. Februar, dem Festtag der heiligen Agatha, oft reichlich Schnee erwartet wird, so erklärt garteln.com.

Insgesamt bleibt der Februar für die Landwirtschaft und die Menschen, die sich auf diesen Monat verlassen, ein Monat voller Erwartungen und Traditionen. Die zahlreiche Weisheit, die in der alten Überlieferung steckt, offenbart sich in der Beobachtung der Natur und gliedert sich harmonisch in den Rhythmus des Jahreszyklus ein.