Die Sommersaison auf der Donauinsel endet und damit auch die Zeit für die Copa Cruise, die in dieser Saison 6.700 Fahrgäste befördert hat. Das umweltfreundliche Fährboot legte insgesamt 5.500 Kilometer zurück, wobei zwei Drittel des Bootsdaches mit Solar-Paneelen ausgestattet sind, die bis zu 25% des Strombedarfs decken. Diese Verbindung, die vom CopaBeach bis zur Jedleseer Brücke reicht, ist besonders nachhaltig gestaltet, da das Boot mit einem Elektromotor betrieben wird.
Während der Saison, die von April bis Oktober dauert, wurden an vier Stationen – CopaBeach, Floridsdorfer Brücke, Nordbrücke und Jedleseer Brücke – Fahrten angeboten. Die gesamte Strecke von etwa 5 Kilometern kann in rund 45 Minuten zurückgelegt werden. Die Fahrpreise sind mit 3,00 Euro für Erwachsene und 1,00 Euro für Kinder bis 15 Jahre moderat. Der aktuelle Fahrplan ist online verfügbar unter wien.gv.at/copacruise.
Umweltfreundliche Initiativen und Freizeitangebote
Wien hat in den letzten Jahren die Freizeitangebote entlang der 63 Kilometer Gewässerzugang erweitert. Die Donauinsel hat beispielsweise einen neuen Park am Mühlschüttel mit 14 Kunstwerken, und einem Spielplatz für Kinder erhalten. Die Mobile Inselteams waren von April bis September aktiv, um Sauberkeit und Informationen für die Besucher zu gewährleisten. Ein weiterer bemerkenswerter Punkt ist die Renaturierung des Liesingbaches bis 2027, für die eine kostenfreie Audioguide-App namens „Hearonymus“ entwickelt wurde.
Ein weiterer Höhepunkt war die Eröffnung des zweiten Teils von Pier 22, der mit neuen Cafés, Uferpromenaden und einem Sportfeld ergänzt wurde. Das Café Pier 22 hat ganzjährig geöffnet und serviert aus eigener Rösterei Kaffee, was zur hohen Lebensqualität der Besucher beiträgt.
Wien auf dem Weg zur klimafreundlichen Stadt
Die Stadt Wien verfolgt mit ihrem Klimafahrplan das Ziel, bis 2040 eine saubere Mobilität zu erreichen. Dieser Plan sieht unter anderem den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel, Radwege und die Förderung umweltfreundlicher Antriebe vor. Der Verkehr ist für etwa ein Drittel der Treibhausgasemissionen in Wien verantwortlich. Eine verstärkte Nutzung von elektrischen Antrieben im Verkehr und der Ausbau von Ladeinfrastruktur sind Schritte in die richtige Richtung.
Mit der Initiative „Stadt am Strom(e) – Der Wiener Weg zur E-Mobilität“ wird bereits jetzt ein großer Fokus auf klimafreundliche Mobilität gelegt. Die Stadt hat zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion der Emissionen implementiert, einschließlich einer 365-Euro-Jahreskarte für die Wiener Linien. Damit besitzen mittlerweile mehr Menschen eine Jahreskarte als ein eigenes Auto.
Die kommenden Jahre versprechen viele spannende Entwicklungen für die Donauinsel und darüber hinaus, während Wien weiterhin auf klimafreundliche Mobilitätslösungen hinarbeitet. Informationen zu den aktuellen Programmen und Angeboten sind unter wien.gv.at verfügbar.