In Thailand ereignete sich heute ein verheerendes Zugunglück, bei dem ein Passagierzug mit voller Geschwindigkeit in einen umgestürzten Baukran raste. Laut Berichten thailändischer Medien, die sich auf die örtliche Polizei stützen, sind dabei mindestens 22 Menschen ums Leben gekommen. Etwa 70 weitere Personen erlitten teils schwere Verletzungen. Der Vorfall ereignete sich am Mittwochmorgen (Ortszeit) im Bezirk Sikhio in der Provinz Nakhon Ratchasima, etwa 230 Kilometer nordöstlich von Bangkok, und sorgte für große Bestürzung.
Der umgestürzte Stahlkran war Teil eines Bauprojekts für eine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Über die genaue Ursache des Unfalls gibt es bislang keine klaren Informationen. Das Unglück geschah kurz bevor der Zug, der von Bangkok nach Ubon Ratchathani unterwegs war, den Unglücksort erreichte. Mehrere Waggons des Zuges entgleisten, und einige Fahrgäste wurden in den Trümmern eingeschlossen. Die Rettungsarbeiten sind im Gange, und ein Feuer, das nach dem Aufprall ausbrach, wurde inzwischen gelöscht, wie die Polizei bestätigte. Insgesamt befanden sich 195 Menschen an Bord des Zuges, wie die staatliche Bahngesellschaft (SRT) mitteilte.
Rettungsarbeiten und Ermittlungen
Die Rettungsdienste arbeiten mit Hochdruck daran, mögliche Überlebende aus den Waggons zu befreien. Medienberichten zufolge herrscht in der Region Chaos, da zahlreiche Rettungsfahrzeuge am Unfallort eintreffen. Die Behörden haben bereits Ermittlungen eingeleitet, um die genauen Umstände des Unfalls zu klären. Das Unglück erinnert an andere tragische Ereignisse, die durch unglückliche Umstände und mangelnde Sicherheitsvorkehrungen verursacht wurden, und erhöht den Druck auf die Verantwortlichen der Bauprojekte in Thailand.
Das Schwergewicht der Berichterstattung liegt nun auf der Aufklärung der Ursachen, die zu dieser Tragödie führten. In Anbetracht der Situation sind viele Familien in Trauer, und die Bevölkerung fragt sich, wie ein solches Unglück in einem modernen Verkehrssystem passieren konnte.
Die thailändische Regierung steht angesichts des Unglücks unter Druck, Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheitsstandards im Bahnwesen und bei Bauprojekten zu ergreifen, um derartige Katastrophen in Zukunft zu verhindern. Das Land hofft nun, die Ursachen schnellstens zu analysieren, während die Rettungsoperationen weiterhin im Fokus der Medien stehen.
Für weitere Informationen zu diesem tragischen Vorfall besuchen Sie die Berichte von oe24, 20 Minuten und Südkurier.