
Im digitalen Zeitalter gewinnt der Datenjournalismus zunehmend an Bedeutung. Die Verfügbarkeit von großen Datenmengen, die durch Unternehmen und Organisationen gesammelt werden, bildet die Grundlage für diverse Berichterstattungen. Medien nutzen diese Daten, um Einblicke zu geben und Geschichten zu erzählen. Dabei kommt es nicht nur auf die Zahlen an, sondern auch auf deren Interpretation und Visualisierung. Dies wird von bpb.de als ein wichtiges Alleinstellungsmerkmal für den Onlinejournalismus beschrieben.
Eine aktuelle Übersicht zeigt, welche Tools und Inhalte von Medien genutzt werden, um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Beispielsweise greift die "Austria Presse Agentur" (APA) auf ein breites Spektrum an Formaten zurück. Dazu gehören neben Livetickern und Datencentern zu Sportereignissen auch zahlreiche multimediale Elemente wie Videos von Plattformen wie "Glomex", "Vimeo" und "YouTube". Auch interaktive Inhalte wie Widgets von Drittanbietern, embedded Facebook-Posts und Instagram-Posts sind mittlerweile Teil des journalistischen Repertoires, wie vol.at berichtet.
Vielfalt der Medieninhalte
Die Nutzung dieser vielfältigen Formate ist nicht nur für die Attraktivität der Berichterstattung entscheidend, sondern auch für die Engagement-Rate der Leser. Infografiken, die Daten visualisieren, sowie Podcasts bieten zusätzliche Möglichkeiten, Informationen ansprechend zu präsentieren. Durch den Einsatz von Umfrage-Tools wie "Pinpoll" und Videoempfehlungen durch Drittanbieter wie "Video Intelligence" wird der Content dynamischer und interaktiver. Zudem wird die сообщstärke der Geschichten durch die Verwendung von Artikellinks und Empfehlungssystemen wie bei "Outbrain" verstärkt.
Der Datenjournalismus erfordert jedoch nicht nur technische Kompetenzen, sondern auch eine fundierte Recherche und die Fähigkeit, große Datenbestände auszuwerten. Journalisten müssen diese Informationen sowohl sammeln als auch interpretieren, um relevante und prägnante Geschichten zu entwickeln. Dank sozialer Medien stehen viele dieser Daten öffentlich zur Verfügung, was die Arbeit von Datenjournalisten erleichtert und gleichzeitig verändert.
Zukunft des Journalismus
In einer Zeit, in der Informationsüberflutung ein zentrales Problem darstellt, werden die Fähigkeiten im Datenjournalismus als zukunftsweisend angesehen. Der journalistische Umgang mit Daten wird zunehmend als Schlüsselkompetenz wahrgenommen, die zur Rationalisierung von informationsverarbeitenden Prozessen beiträgt. Medienunternehmen sind gefordert, diesen Weg weiter zu beschreiten und dabei sowohl qualitative als auch quantitative Aspekte zu integrieren, um den hohen Ansprüchen des Lesepublikums gerecht zu werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Datenjournalismus nicht nur eine spezielle Art der Berichterstattung darstellt, sondern vielmehr die Art und Weise, wie Geschichten erzählt werden, maßgeblich verändert. In der Zukunft wird er eine entscheidende Rolle in der Medienlandschaft spielen.
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