EU-Parlament beschließt Verbot: Veggie-Burger und Co. in Gefahr!

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EU-Parlament beschließt Verbot pflanzlicher Bezeichnungen wie „Veggie-Burger“ zur Unterstützung der Fleischindustrie.

EU-Parlament beschließt Verbot pflanzlicher Bezeichnungen wie „Veggie-Burger“ zur Unterstützung der Fleischindustrie.
EU-Parlament beschließt Verbot pflanzlicher Bezeichnungen wie „Veggie-Burger“ zur Unterstützung der Fleischindustrie.

EU-Parlament beschließt Verbot: Veggie-Burger und Co. in Gefahr!

Das EU-Parlament hat am 8. Oktober 2025 für ein Verbot bestimmter Bezeichnungen für pflanzliche Produkte gestimmt. In einer umstrittenen Entscheidung dürfen Begriffe wie „Schnitzel“ oder „Wurst“ ausschließlich für Fleischprodukte verwendet werden. Dies geht auf einen Änderungsantrag der EVP-Abgeordnete Céline Imart zurück, der Teil eines umfassenden Pakets zur Stärkung der Landwirte in der Lebensmittelversorgungskette ist.

Mit dieser Entscheidung sollen die ursprünglich von der EU-Kommission vorgeschlagenen Regulierungen verschärft werden. Der Agrarausschuss sprach sich bereits am 8. September 2025 für strengere Regeln aus, was laut tierrechte.de ein klares Signal gegen pflanzliche Fleischalternativen sendet. Mehrere österreichische EU-Abgeordnete äußerten sich skeptisch zu diesem Verbot.

Kritik und Reaktionen

Thomas Waitz von den Grünen stellte in den Raum, dass Politiker der Intelligenz der Verbraucher misstrauen würden, während Alexander Bernhuber von der ÖVP die Vermischung von tierischen und pflanzlichen Begriffen als Problem ansieht und einen liberaleren Vorschlag unterstützt. Andreas Schieder von der SPÖ zeigt sich skeptisch und bezeichnet die Initiative als abgehoben. Auch Anna Stürgkh von den NEOS kritisiert die Überregulierung und betont, dass vegetarische Produkte bereits gekennzeichnet seien.

Der Antrag zur Einschränkung von Begriffen wie „Veggie-Huhn“ erhielt keine Mehrheit, was die Kontroversen innerhalb des Parlaments verdeutlicht. Nachdem die Parlamentsposition festgelegt wurde, beginnen nun die Verhandlungen mit anderen EU-Institutionen zur endgültigen Gesetzesverabschiedung.

Landwirtschaft und EU-Politik

Die aktuellen Entwicklungen stehen im Kontext der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), die ein zentrales Element der europäischen Politik bildet. Diese wird kontinuierlich an die Herausforderungen des Klimawandels und der Globalisierung angepasst. Landwirtschaft muss sich dabei im Spannungsfeld zwischen sozialer und ökologischer Verantwortung sowie wirtschaftlichen Notwendigkeiten bewegen. Landwirte erhalten Direktzahlungen und Förderungen, die an Auflagen wie Lebensmittelsicherheit, Tierschutz und Umweltschutz gebunden sind, wie auf bmleh.de erläutert wird.

Ein weiteres wichtiges Thema im Zusammenhang mit der Lebensmittelversorgung ist die Schaffung eines vielfältigen Nahrungsmittelangebots und einheitlicher Qualitätsstandards, von denen über 500 Millionen Bürger in den 27 EU-Mitgliedstaaten profitieren. Mit den Anpassungen in der GAP soll auch die Wettbewerbsfähigkeit der Landwirte gestärkt werden, während gleichzeitig der Verwaltungsaufwand für die Betriebe reduziert werden soll.

Mit Blick auf die steigenden Lebensmittelpreise und die Herausforderungen des Klimawandels, wie das drohende Verschwinden eines Drittels der landwirtschaftlichen Flächen, ist die Suche nach alternativen Proteinquellen wichtiger denn je. Kritiker argumentieren, dass die Politik der Agrarindustrie vor allem den Interessen der Fleischproduktion dient und damit negative Auswirkungen auf Umwelt und Tierwohl hat.


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