Drama in Brandberg: Bauer springt in letzter Sekunde aus Motorkarren!

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Ein Landwirt verlor die Kontrolle über seinen Motorkarren und stürzte 120 Meter in Brandberg. Leichte Verletzungen, Fahrzeug zerstört.

Ein Landwirt verlor die Kontrolle über seinen Motorkarren und stürzte 120 Meter in Brandberg. Leichte Verletzungen, Fahrzeug zerstört.
Ein Landwirt verlor die Kontrolle über seinen Motorkarren und stürzte 120 Meter in Brandberg. Leichte Verletzungen, Fahrzeug zerstört.

Drama in Brandberg: Bauer springt in letzter Sekunde aus Motorkarren!

Am 4. November 2025 ereignete sich im österreichischen Brandberg ein spektakulärer Unfall, bei dem ein 63-jähriger Landwirt in letzter Sekunde von seinem Fahrzeug sprang. Laut 5min.at war der Landwirt während Feldarbeiten auf steilem Gelände mit einem Motorkarren unterwegs. Dabei verlor er beim Bergabfahren die Kontrolle über das Fahrzeug, das daraufhin rückwärts rutschte und über steiles Gelände sowie Felsabsätze etwa 120 Meter abstürzte.

Glücklicherweise gelang es dem Landwirt, rechtzeitig abzuspringen. Doch er blieb im Stacheldrahtzaun hängen und erlitt dabei leichte Verletzungen im Bereich des Oberkörpers. Nach dem Unfall wurde er mit einem Rettungswagen zu einem ortsansässigen Arzt gebracht. Der Motorkarren hingegen wurde bei dem Sturz komplett zerstört.

Sicherheitslage in der Landwirtschaft

Unfälle wie dieser sind in der Landwirtschaft leider keine Seltenheit. Eine aktuelle Analyse von agrarheute.com zeigt, dass die Tierhaltung mit über 13.000 Unfällen die größte Gefahrenquelle darstellt. Über 23 Prozent aller erfassten Unfälle entfallen auf den Umgang mit Großvieh, insbesondere Rindern. Zudem wurden im Jahr 2021 sieben Todesfälle und 4.700 Unfälle durch direkten Tierkontakt verzeichnet.

Außerdem sind Gartenbau- und Landschaftspflegearbeiten für etwa 20 Prozent der Unfälle verantwortlich. Arbeiten an Maschinen und Geräten sowie allgemeine Tätigkeiten machen jeweils rund 15 Prozent der Unfälle aus. Besonders alarmierend ist, dass bei Forstarbeiten und im Pflanzenbau die meisten tödlichen Unfälle auftreten, die mehr als 20 Prozent der Gesamtzahl ausmachen.

Entwicklung der Unfallzahlen

Die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) berichtet in ihrer Jahresauswertung, dass die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle in der Landwirtschaft 2024 auf 99 gesenkt werden konnte, nachdem im Jahr zuvor 125 tödliche Unfälle registriert wurden. Es handelt sich dabei um den ersten Rückgang unter die 100-Marke in der Geschichte der Statistik. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 57.816 meldepflichtige Arbeits- und Wegeunfälle gemeldet, was nahezu unverändert im Vergleich zu 57.608 im Vorjahr ist, wie svlfg.de berichtet.

Im Überblick verzeichnet die Landwirtschaft meldepflichtige Unfälle in Höhe von 31.959, mit 54 tödlichen Unfällen. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang tödlicher Unfälle durch Schlepper, von 13 auf 6. Dennoch bleiben die häufigsten Unfallursachen der Umgang mit Rindern, Unfälle auf Betriebswegen, sowie Vorfälle mit Pferden und Schleppern. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, weiterhin auf Schulungen und Sicherheitsvorkehrungen zu setzen, um die Unfallzahlen weiter zu reduzieren.