In Stavenhagen kam es zu einem bemerkenswerten Vorfall, der die Wände eines typischen Eigenheims zum Schauplatz einer betrügerischen Machenschaft machte. Ein 59-jähriger Mann wurde Opfer einer perfiden Masche, die eine altbekannte Taktik der Betrüger nutzt: die Lockangebote für Bauarbeiten. Am 10. Oktober 2024 wurde der Geschädigte von einem Mann angesprochen, der mit einem Transporter vor seiner Tür stand und ihm anbot, das sanierungsbedürftige Garagendach, welches noch mit Asbest bedeckt war, zu einem Preis von lediglich 5.000 Euro zu erneuern.
Doch diese Summe war letztlich nur ein Köder. Kaum hatten die vier Männer mit einem weißen Transporter, darunter ein Mercedes Sprinter und ein VW Crafter mit polnischen Kennzeichen, mit den Arbeiten begonnen, wuchs der Preis rapide an. Nach nur halber Fertigstellung des Daches kamen sie mit der Forderung nach 13.000 Euro – etwa das Dreifache des ursprünglichen Angebots. Der Druck auf den Mann nahm zu, als er auf das Fehlen einer Rechnung hingewiesen wurde, und schließlich übergab er den Betrag, ohne jemals eine schriftliche Bestätigung für die geleisteten Arbeiten zu erhalten.
Betrugsmasche in der Region
Die Polizei in Malchin beschäftigt sich bereits seit Längerem mit derartigen Fällen. Der Vorfall wirft ein Licht auf eine besorgniserregende Entwicklung in der Region, die immer wieder ähnliche Muster aufzeigt. Die Tatsache, dass diese Betrüger, wie aus den ersten Erkenntnissen hervorgeht, wahrscheinlich aus Polen oder anderen osteuropäischen Ländern stammen, gibt Anlass zur Sorge. Solche männlichen Personen, die an der Haustür unaufgefordert mit Bauangeboten auftauchen, sollten nicht nur mit Skepsis betrachtet, sondern gemeldet werden.
Den Opfern dieser Betrüger wird geraten, niemals sofort auf derartige Angebote einzugehen. Die Polizei stellt klar, dass es nicht gängig ist, dass Dachdecker oder Bauunternehmer von Haus zu Haus gehen, um Arbeiten anzubieten. Stattdessen sollten Anzeichen von Betrug ernst genommen werden und eine gründliche Überprüfung der Firmenidentität erfolgen. „Fragen Sie nach einer Visitenkarte und recherchieren Sie, bevor Sie einen Handwerker legitimieren“, warnte ein Polizeisprecher. Es sei wichtig, mit einer klaren Kommunikation zu zeigen, dass kein Interesse an den aufdringlichen Angeboten besteht.
Die Zusagen und darauffolgenden Forderungen der mutmaßlichen Betrüger, die möglicherweise zu einem hohen wirtschaftlichen Verlust führen, verdeutlichen die Notwendigkeit, präventiv zu handeln. Bürger sollten darauf vorbereitet sein, solche Vorfälle zu melden, um rechtzeitig gegen die Täuschungsmanöver vorzugehen.
Für weitere Informationen und Einsichten über diese Betrugsmasche kann ein genaues Lesen der Berichterstattung auf der Webseite von www.presseportal.de empfohlen werden.