Ein dramatischer Vorfall erschüttert den Essener Hauptbahnhof! Am Freitagabend, dem 25. Oktober, kam es gegen 18:15 Uhr zu einem schrecklichen Unfall, als ein 41-jähriger Mann zwischen einem ICE und der Bahnsteigkante fiel. Der Reisende, der mit einem Koffer unterwegs war, verlor das Gleichgewicht, als er den Zug verließ, und stolperte gegen das noch stehende Fahrzeug. Plötzlich setzte sich der Zug in Bewegung, und der Unglückliche stürzte in die gefährliche Lücke.

Unmittelbar nach dem tragischen Zwischenfall wurde ein Bahnmitarbeiter aktiv und informierte die Bundespolizei über den Personenunfall. Die Einsatzkräfte waren schnell vor Ort, da die Rettungskette bereits ausgelöst worden war. Für den schwer verletzten Berliner, der augenscheinlich einen Zeh seines linken Fußes verloren hatte, kam jede Hilfe zu spät. Doch mutige Passanten, darunter ein Arzt, sprangen ins Gleisbett, um Erste Hilfe zu leisten, noch bevor die Rettungskräfte eintrafen.

Alkoholisierter Zustand und anschließende Ermittlungen

Besorgte Angehörige, darunter die 74-jährige Mutter des Verletzten, die auf ihren Sohn wartete, waren aufgelöst und benötigten Unterstützung von notgerufenen Rettungsteams. Der Triebfahrzeugführer des ICE wurde informiert und musste seine Eindrücke in Mülheim an der Ruhr schildern. Schockiert erfuhr er erst durch einen Service-Mitarbeiter von dem Unglück, das sich kurz nach der Abfahrt seines Zuges ereignete.

Erste Ermittlungen der Bundespolizei deuten darauf hin, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Zeugenaussagen sprechen von einem stark alkoholisierten Zustand des Mannes, was die dramatischen Ereignisse möglicherweise erklärt. Die Polizei fand Spuren von Blut und Aufprallszenen am Intercity-Express, während die anderen Passagiere ihre Weiterreise mit Regionalverbindungen fortsetzen konnten. Ein Vorfall, der für alle Beteiligten unvergesslich bleibt!