In der Abenddämmerung des 11. Oktober 2024 kam es auf der Bundesstraße 104, die Gadebusch mit Holdorf verbindet, zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Gegen 19:00 Uhr verlor ein 58-jähriger Fahrer eines Ford aus bislang ungeklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug und geriet in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab. Der Wagen durchbrach daraufhin einen Graben und überschlug sich, bevor er auf einem seiner Seitenlagen blieb.
Die Hilferufe erreichten schnell die Einsatzkräfte. Feuerwehrleute waren vereist, den Fahrer aus dem stark beschädigten Fahrzeug zu befreien. Ein Rettungshubschrauber landete in der Nähe, um schnelle medizinische Hilfe zu leisten. Leider verstarb der Mann noch an der Unfallstelle trotz sofortiger Reanimationsversuche durch den Rettungsdienst.
Umfassende Unfallaufnahme
Zur Fundierung möglicher Unfallursachen wurde ein Sachverständiger der DEKRA hinzugezogen. Diese Experten sind darauf spezialisiert, die Ursachen von Verkehrsunfällen zu analysieren und mögliche sicherheitstechnische Mängel oder -fehler festzustellen. Der Ford, der nicht mehr fahrbereit war, wurde von einem Abschleppunternehmen geborgen, um die Strecke wieder freizugeben.
Die B 104 musste für Rettungs- und Bergungsmaßnahmen bis 23:30 Uhr komplett gesperrt werden. Diese Maßnahme stellte sicher, dass die Einsatzkräfte ungehindert arbeiten konnten und die Sicherheit aller Beteiligten gewahrt blieb. Insgesamt schätzt die Polizei den entstandenen Sachschaden auf etwa 30.000 Euro.
Der Vorfall hat nicht nur tragische persönliche Folgen, sondern zieht auch Fragen zur Verkehrssicherheit auf dieser häufig befahrenen Strecke nach sich. Die genauen Umstände, die zu diesem tragischen Verkehrsunfall führten, werden weiterhin überprüft. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und wird weitere Details in den kommenden Tagen veröffentlichen. Für mehr Informationen stehen die Beamtinnen und Beamten der Polizei zur Verfügung, um Transparenz über die Geschehnisse und erforderliche Sicherheitshinweise zu geben.
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