Soest blüht auf, doch nicht ohne Schatten! Während der traditionellen Allerheiligenkirmes in Soest sorgte die Bundespolizei Münster für Ordnung im Bahnhof, wo sich trotz Feststimmung auch dunkle Wolken zusammenzogen. Ein provisorisches Wachenlager wurde eingerichtet, um der hohen Reisewelle Herr zu werden – ein beliebtes Ziel für die Feiernden.
Doch die Bilanz ist alarmierend: Fünf Einhandmesser, ein Schlagring, ein verbotener Reizstoffsprühgerät und zehn Tierabwehrsprays ohne Erlaubnis wurden sichergestellt! Dazu kommen fünf Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz. Aber das war noch nicht alles – ein 36-jähriger Mann aus Werl hatte es sich zur Aufgabe gemacht, andere Reisende im Bahnhof aggressiv um Zigaretten zu bitten. Auf die Ansprache der Bundespolizei reagierte er mit Widerstand und Beleidigungen. Er wurde schließlich in Gewahrsam genommen, um weiteren Ärger zu vermeiden.
Gewalt und Erste Hilfe am Bahnhof
Die Bilanz der Einsatzkräfte wird noch düsterer: Zwei Körperverletzungsdelikte ereigneten sich im Umfeld des Bahnhofs. In einer schnellen Reaktion leisteten die Polizisten Erste Hilfe und hielten die mutmaßlichen Täter bis zur Ablösung durch die Landespolizei fest. Trotz der Herausforderungen gab es auch positive Stimmen – viele Bürger schätzen die verstärke Präsenz der Bundespolizei während des Festes und äußerten ihre Dankbarkeit in persönlichen Gesprächen.
Mit einem Auge auf die Sicherheit und dem anderen auf die Feierlichkeiten ist die Bundespolizei auch in diesem Jahr ein unerlässlicher Teil der Allerheiligenkirmes. Doch die Vorfälle werfen einen Schatten über das fröhliche Treiben in Soest!