Am 13. Februar 2026 fand im italienischen Livigno ein spannendes Snowboardcross-Rennen statt, in dem die österreichische Snowboarderin Pia Zerkhold als einzige Athletin ihrer Nation teilnahm. Zerkhold, die bei den Olympischen Spielen 2022 in Peking im Achtelfinale ausschied, zeigte in dieser Saison eine beeindruckende Leistung und sicherte sich den fünften Platz, was ihr bestes Ergebnis in der laufenden Weltcupsaison darstellt. Zerkhold, 27 Jahre alt und aus Niederösterreich, hat sich in den letzten Jahren als starke Athletin etabliert und wurde jüngst bei den Weltmeisterschaften 2023 in Bakuriani mit einer Silbermedaille im Mixed Team Snowboard Cross ausgezeichnet.
Im Verlauf des Wettbewerbs kämpfte sich Zerkhold bis ins Halbfinale vor, wo sie zunächst in Führung lag, jedoch letztlich als Dritte nur wenige Zentimeter vom Finale entfernt blieb. Im kleinen Finale zeigte sie eine starke Leistung und setzte sich überzeugend durch. Die Goldmedaille ging an die Australierin Josie Baff. Zerkhold war am Tag nach den Medaillengewinnen von Alessandro Hämmerle, der Gold gewann, und Jakob Dusek, der Bronze sicherte, nah an einer eigenen Medaille.
Wettbewerb und Rückblick
In dieser Saison platzierte sich Zerkhold bereits mehrfach in den Weltcup-Rankings, wo sie die Positionen 6, 12 und 16 belegte. Ihr fünfter Platz in Livigno, hinter der Französin Léa Casta und vor der Deutschen Jana Fischer, kann als weiterer Beweis ihrer kontinuierlichen Verbesserung angesehen werden. Sie begann ihre sportliche Laufbahn mit Skifahren, bevor sie im Alter von 13 Jahren zum Snowboarden wechselte, nachdem sie an der Skihandelsschule in Schladming aufgenommen wurde, was ihren Zugang zum Österreichischen Skiverband erleichterte.
Die nächsten Herausforderungen warten bereits am Sonntag, wenn der Mixed-Bewerb ansteht. Derzeit ist unklar, ob Zerkhold mit dem Olympiasieger Hämmerle oder Jakob Dusek antreten wird, da Hämmerle in letzter Zeit über eine Erkältung geklagt hat. Zerkhold selber zeigt sich optimistisch und hat bereits betont, dass sie sich der anspruchsvollen Strecke in Livigno gewachsen fühlt.
Berufliche Entwicklung und Erfolge
Pia Zerkhold hat sich seit ihrem Weltcup-Debüt im Dezember 2017 in Montafon als ernstzunehmende Athletin im Snowboardcross etabliert. Ihre Karriere umfasst bedeutende Erfolge, wie den zweiten Platz bei ihrem ersten Weltcup-Podest im März 2023 in Mount St. Anne, Kanada, sowie mehrere nationale Titel und Podestplätze im Europacup. Neben dem Snowboarden pflegt sie Hobbys wie Stricken und Töpfern und gilt als inspirierende Figur für junge Athleten.
Die Liste der Olympiasieger im Snowboard umfasst viele Wettbewerbe, seit den Olympischen Winterspielen von Pyeongchang wurde das Programm um fünf Disziplinen für Frauen und Männer erweitert. Die Medaillenvergabe erfolgt gemäß einer festgelegten Rangordnung, die insbesondere Goldmedaillen berücksichtigt, jedoch auch Silbers und Bronzemedaillen in Betracht zieht, falls Athleten gleich abschneiden sollten. Zerkholds Ambitionen und der Drang nach einer olympischen Auszeichnung in den kommenden Wettbewerben stehen somit im Einklang mit den Bestrebungen vieler Sportler, die einen Platz auf diesem prestigeträchtigen Podium anstreben.
Pia Zerkhold bleibt eine Athletin, die sowohl für ihre sportlichen Leistungen als auch für ihre positive Einstellung zu ihren Herausforderungen Anerkennung findet. Ihre Reise im Snowboardcross zeigt eindrucksvoll, wie hartnäckig Engagement und Talent zu bemerkenswerten Erfolgen führen können.
Für weitere Informationen zu Pia Zerkhold und dem Snowboardcross wenden Sie sich an Laola1, FHM und die Wikipedia.