
Urs Kryenbühl, der 31-jährige Schweizer Skirennfahrer, hat heute seinen Rücktritt aus dem Weltcup-Ski-Sport bekannt gegeben. Nach einer Karriere von rund zehn Jahren sieht sich Kryenbühl gezwungen, seine Skier an den Nagel zu hängen, nachdem er mit zahlreichen Verletzungen zu kämpfen hatte. Die schwerste dieser Verletzungen erlitt er 2021 in Kitzbühel, als er beim Zielsprung auf der Streif entscheidend verletzt wurde. Seit Dezember 2022 nahm Kryenbühl an keinem Rennen mehr teil und reflektiert nun über die Herausforderungen, die ihn in seiner Laufbahn geprägt haben. Trotz seiner Bemühungen konnte er zwar in drei Weltcup-Abfahrten das Podest erreichen, doch ein Sieg blieb ihm verwehrt, wie laola1.at berichtet.
Obwohl Kryenbühl zur Elite im Skirennsport gehörte, waren es gerade die körperlichen Rückschläge, die seinen Werdegang prägten. Immer wieder fiel der Schweizer länger aus, was seine Karriere überschattete. Diese Verletzungsproblematik ist nicht nur bei ihm zu beobachten, vielmehr spiegelt sie eine allgemeine Herausforderung im skandinavischen Skisport wider.
Karriereende von Yannick Chabloz
Parallel zu Kryenbühl beendet auch der 25-jährige Yannick Chabloz seine Karriere im Ski-Sport. Chabloz hat trotz seines jungen Alters bereits eine Vielzahl von schweren Verletzungen erlitten, die ihm ein Comeback unmöglich machen. Schwerwiegende Verletzungen, die er unter anderem bei den Olympischen Spielen erlitt, führten zu Brüchen an Hand, Finger, Schulterblatt und Handgelenk. Eine weitere Verletzung, die er sich beim Abfahrtstraining in Bormio zugezogen hat, resultierte in einem Dornfortsatz-Bruch und einer Fraktur an der oberen Brustwirbelsäule.
Chabloz äußert bedauert, dass sowohl sein Körper als auch sein Geist nicht mehr in der Lage sind, den erforderlichen Aufwand für den Leistungssport zu leisten. Trotz der kurzen Dauer seiner Karriere zieht er ein positives Fazit. Er wurde erstmals im Dezember 2021 in Gröden bekannt, als er den 13. Platz belegte. Zu den Schwierigkeiten, die er im Laufe seiner Karriere erlebte, sagt laola1.at, dass die ständige Gefahr weiterer Verletzungen stark belastend war.
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