
Jannik Sinner wird beim ATP-1000-Turnier in Monte-Carlo nicht antreten. Der Grund für die Absage liegt in einer dreimonatigen Dopingsperre, die er von der WADA (World Anti-Doping Agency) aufgrund der Nutzung von Chlostebol erhalten hat. Diese Sperre gilt vom 9. Februar bis zum 4. Mai, sodass Sinner erst am 13. April wieder ins Training einsteigen darf und sich auf das bevorstehende Grand-Slam-Turnier in Paris vorbereitet, das vom 25. Mai bis 8. Juni stattfinden wird. Trotz der aktuellen Situation bleibt er auf dem ersten Platz der ATP-Weltrangliste, was seine sportliche Leistung unterstreicht.
In einem Interview mit "Gazzetta dello Sport" äußerte Sinner, dass er die Zeit der Sperre weitgehend ruhig erlebt hat. Er akzeptiert das Urteil der WADA, ist jedoch mit dem Verfahren nicht einverstanden. Sinner spricht von einer ungerechten Behandlung und betont, dass er für die Verabreichung von Chlostebol keine Schuld trägt. Trotz dieser belastenden Umstände findet er Trost und Hoffnung in der Unterstützung seiner Umgebung.
Dopingsperre und Konsequenzen
Die von der WADA verhängte Sperre steht im Zusammenhang mit der Anti-Doping-Regelung, die von der International Tennis Integrity Agency (ITIA) überwacht wird. Diese Organisation trägt die Verantwortung für das Ergebnismanagement bei möglichen Anti-Doping-Verstößen und führt entsprechende Untersuchungen durch. Sollte ein Spieler getestet werden und ein Verstoß festgestellt werden, obliegt es der ITIA, die weiteren Schritte einzuleiten.
Die ITIA kann eine vorläufige Sperre erlassen, die in Sinners Fall automatisch wirksam wurde. Bei festgestellten Verstößen werden die Spieler schriftlich benachrichtigt und erhalten die Möglichkeit, ihr B Sample analysieren zu lassen. Zudem steht es Sportlern frei, Verstöße einzugestehen, um eine förmliche Anhörung zu vermeiden, was eine schnellere Klärung der Situation ermöglichen könnte.
Obwohl Sinner sich in einer schwierigen Lage befindet, nutzt er die Zeit sinnvoll und bereitet sich auf den bevorstehenden Wettkampf vor. Der Sportler hofft, bald wieder auf den Platz zurückkehren zu können und seine Karriere fortzusetzen, nachdem diese unerwartete Wendung ihn aus dem Spiel genommen hat.
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