Michael Gregoritsch, der ehemalige Spieler des SC Freiburg, erlebte am 18. Jänner 2026 ein spannendes Match gegen seinen Ex-Klub im Rahmen der Bundesliga. Das Spiel zwischen dem FC Augsburg und dem SC Freiburg endete mit einem 2:2-Unentschieden. Gregoritsch war dabei ganz nah an seinem ersten Platzverweis in der Profikarriere, als ein Handspiel in einer misslichen Spielsituation passierte. Er erklärte, dass er gut positioniert war, um den Ball zu klären, doch ein genaues Abfälschen durch einen Mitspieler führte dazu, dass er den Ball an die Hand bekam. Schiedsrichter Petersen ließ zunächst weiterspielen, sodass Matanovic den Abpraller verwerten konnte, und Gregoritsch wurde mit einer Gelben Karte davon belohnt. Er bezeichnete die Situation als „richtig dumm, aber gleichzeitig ein Reflex“ und zeigte sich erleichtert, dass es für ihn und das Team ohne schwerwiegendere Folgen ausging.
In seiner Analyse des Spiels kritisierte Gregoritsch die hergegebene Führung und äußerte, dass Augsburg das Spiel nicht hätte aus der Hand geben dürfen, insbesondere nicht durch zwei Standardsituationen. Dies zeigt, wie wichtig für die Mannschaft die Punkte sind, um sich im Abstiegskampf zu behaupten.
Wechsel und Trainerwechsel in Augsburg
Michael Gregoritsch kam in der Winterpause auf Leihbasis zum FC Augsburg und spielte bereits in der Startelf gegen Union Berlin. Obgleich der FC Augsburg die Saison mit einem guten 3:1-Sieg gegen Freiburg eröffnete, steht das Team aufgrund von vier Niederlagen in Folge, darunter ein 0:3 gegen Hoffenheim, unter Druck. Nach dem 12. Spieltag wurde Trainer Sandro Wagner entlassen und Manuel Baum als Interimstrainer installiert, bevor dieser Ende Dezember als neuer Coach offiziell vorgestellt wurde. Mit 15 Punkten aus 17 Spielen befindet sich Augsburg derzeit auf dem 15. Tabellenplatz, nur drei Punkte über dem Relegationsplatz.
Für Augsburg verlief der Start ins Jahr 2026 jedoch holprig: Einer 0:4-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach folgte ein 1:1-Unentschieden gegen Union Berlin. Zudem muss das Team auf wichtige Spieler wie Jeffrey Gouweleeuw und Chrislain Matsima verzichten. Trotz dieser Herausforderungen blieben die Augsburger in ihren letzten vier Heimspielen ungeschlagen und kassierten über 400 Minuten kein Gegentor, bis Marin Ljubicic traf. Julian Schuster, Cheftrainer von Freiburg, zeigte sich beeindruckt von der defensiven Stabilität des FCA unter Baum.
Zukunftsperspektiven für Gregoritsch
Besonders erwähnenswert ist ein Geschenk von Julian Schuster an Gregoritsch: ein Gutschein für eine Woche Hospitation nach seiner aktiven Karriere. Gregoritsch hat bereits ambitionierte Pläne, nach dem Ende seiner Spielerkarriere als Trainer tätig zu werden. Dies könnte der Beginn eines weiteren Kapitels in seiner Laufbahn sein, und er scheint bereit, sich dieser Herausforderung zu stellen.
Die kommenden Spiele werden entscheidend für den FC Augsburg sein, um die Klasse zu halten. Der Club wird alles daran setzen, um die missliche Lage zu überwinden und die Punkte zu sammeln, die für den Verbleib in der Liga notwendig sind. Der derzeitige Trainerwechsel und die taktischen Anpassungen unter Manuel Baum könnten dabei der Schlüssel zum Erfolg sein.