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Eine Grippewelle hat den GAK kurz vor dem mit Spannung erwarteten Spiel gegen die Wiener Austria heimgesucht. Bei diesem entscheidenden Duell erwartet Trainer Rene Poms eine klare Reaktion seines Teams, während er gleichzeitig mit dem Ausfall von sechs Spielern kämpft. „Ich hab schon einmal nachgeschaut, wo mein Spielerpass ist!“, äußerte Poms mit einem Augenzwinkern und versucht, die Krise mit Galgenhumor zu begegnen, wie krone.at berichtete.
Rene Poms: Von Osijek ins AMS-Camp
Nach seiner Zeit bei NK Osijek, wo er zum Cheftrainer ernannt wurde, ist der 48-Jährige nun im „Zurück ins Spiel-Camp“ der Younion aktiv. Poms hatte bei Osijek eine herausfordernde Saison mit elf Siegen in 19 Spielen, jedoch zwang ihn eine Transfersperre des Clubs dazu, sich von seinen besten Spielern zu trennen. Trotz dieser Rückschläge sieht er optimistisch in die Zukunft. „Ich habe bereits Gespräche mit Klubs aus dem In- und Ausland“, erklärte Poms, der Teil des Pro-Lizenz-Kurses ist, um seine Trainerkarriere weiter voranzutreiben, wie laola1.at berichtete.
Poms, der eine erfolgreiche Karriere an der Seite von Nenad Bjelica durchlebte, hat nun das Ziel, als Cheftrainer zu arbeiten. Er betont die Wichtigkeit von professionellen Strukturen in den Vereinen und kritisiert fehlendes Know-how auf Management-Ebene, was die Arbeit für Trainer erheblich erschwere. Für Poms steht fest: „Ich werde keine Doppelrolle als Sportdirektor und Trainer annehmen“, da diese Kombination die Konzentration auf die Mannschaft beeinträchtigen würde. Mit der Hoffnung auf künftige Herausforderungen ist Poms bereit, seine Trainerambitionen weiterzuverfolgen.
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