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Dornbirn hat einen neuen Bürgermeister: Fäßlers Pläne für die Zukunft!

Am 5. April 2025 wurde Markus Fäßler zum Bürgermeister von Dornbirn gewählt. In einem Interview äußerte er sich über die vielfältigen Herausforderungen, die seiner neuen Amtszeit bevorstehen. Der Wahlsieg hat ihn überwältigt, und er hebt den großen Zuspruch der Bevölkerung hervor, der ihn motiviert, die anstehenden Aufgaben anzugehen. Fäßler begann seine politische Karriere inspiriert durch Gebi Kreber und war zuvor als Tiefbaustadtrat tätig.

Zu den Schwerpunkten seiner Amtszeit zählen der Hochwasserschutz sowie die Schaffung einer sicheren Infrastruktur. Ein besonders wichtiges Anliegen für Fäßler sind die Radwege, vor allem in den Bereichen Bobletten und Möcklebur. Er ist bestrebt, alltagstaugliche Verbindungen für Pendler:innen und Freizeitrouten zu schaffen.

Sport und Stadtentwicklung

Sport hat für Fäßler eine hohe Priorität, insbesondere Fußball, da er eine sportliche Vergangenheit bei mehreren Vereinen hat. Er äußerte sich auch positiv zur potenziellen Ansiedlung von IKEA am Kika-Areal. Dennoch betonte er die Notwendigkeit eines durchdachten Verkehrskonzepts, um die Herausforderungen, die sich daraus ergeben könnten, zu bewältigen.

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Fäßler plant, alle relevanten Akteure zusammenzubringen, um die Sicherheitslage am Dornbirner Bahnhof zu verbessern. Ein aktuelles Anliegen stellt ein Wohnbauprojekt im Stadtteil Rohrbach dar, das aufgrund fehlender Finanzierung gestoppt wurde. Hier zeigt er sich offen für Gespräche mit dem Projektpartner und erkennt den Bedarf an leistbarem Wohnraum sowie Kinderbetreuungsplätzen im Quartier.

Finanzielle Rahmenbedingungen und Herausforderungen

Der neue Bürgermeister sieht auch Handlungsbedarf bei der Schaffung von Studierendenwohnungen und erwägt mögliche Erweiterungen in Zusammenarbeit mit Partnern. Darüber hinaus fehlt es derzeit am Sägeareal in Dornbirn an einem klaren Entwicklungsplan, was Fäßler dringend angehen möchte.

Im Kontext wirtschaftlicher Herausforderungen äußerte Fäßler, dass er aktuell keine geeignete Fläche für einen Badesee sieht, jedoch einen verbesserten Zugang zur Dornbirner Ach befürwortet. Diese Aspekte stehen im Zusammenhang mit der Konkurrenz zwischen der Innenstadt und dem Messepark. Fäßler schlägt Synergien und bessere Busverbindungen vor, um die Verkehrssituation zu entlasten.

Die Haushaltslage stellt eine erhebliche Herausforderung für Fäßler dar. Der Haushaltsvoranschlag 2025 sieht eine Kürzung der laufenden Ausgaben um 15 Prozent vor, während 47 Millionen Euro investiert werden sollen. Er erklärt, dass die Daseinsvorsorge Priorität hat, weshalb größere Investitionen zurückgestellt werden müssen.

Die finanziellen Herausforderungen der Gemeinden haben in den letzten Jahren zugenommen, was auch Fäßler vorfindet. Die allgemeine wirtschaftliche Situation, die durch Ereignisse wir wie die Pandemie und den Ukraine-Krieg geprägt ist, führt zu stagnierenden Einnahmen und gestiegenen Ausgaben. Auch der „Green Deal“ der Europäischen Union bedeutet hohe Kosten für die Gemeinden, während die finanziellen Mittel fehlen, um neue Rechtsakte umzusetzen. Diese Belastungen sind Teil des breiteren Kontexts, denn die Anforderungen an die Gemeinden steigen, während die finanziellen Mittel begrenzt sind. Dies wird als grauer Finanzausgleich bezeichnet und erfordert effizientere Lösungen in der Gemeindepolitik. kommunal.at verdeutlicht die Tragweite dieserSituation.

Insgesamt sieht Fäßler die Notwendigkeit, kleinere Projekte zunächst zu realisieren und die finanzielle Lage der Stadt genau zu analysieren, um nachhaltig und effektiv auf die zukünftigen Herausforderungen reagieren zu können. Weitere Gespräche zur Entwicklung der Messe Dornbirn plant er in der Hoffnung auf konstruktive Zusammenarbeit mit den Gesellschaftern.

Für die Stadt Dornbirn heißt es nun, die kommenden Monate und Jahre unter der Leitung von Bürgermeister Markus Fäßler aktiv zu gestalten und die Herausforderungen anzugehen, die der sich wandelnde gesellschaftliche Kontext mit sich bringt. vol.at berichtet über die anfänglichen Schritte, die Fäßler zu unternehmen gedenkt.

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