Skandal um Robert Kratky: Spuckte er wirklich in Noras Kaffee?

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Im Ö3-Podcast enthüllen Sandra König und Tom Walek Anekdoten über Robert Kratky, der Ö3 nach 40 Jahren aus Gesundheitsgründen verlässt.

Im Ö3-Podcast enthüllen Sandra König und Tom Walek Anekdoten über Robert Kratky, der Ö3 nach 40 Jahren aus Gesundheitsgründen verlässt.
Im Ö3-Podcast enthüllen Sandra König und Tom Walek Anekdoten über Robert Kratky, der Ö3 nach 40 Jahren aus Gesundheitsgründen verlässt.

Skandal um Robert Kratky: Spuckte er wirklich in Noras Kaffee?

In einem aktuellen Podcast des Ö3-Programms „Off Records“ haben Sandra König und Tom Walek über amüsante und prägende Momente des Radios gesprochen. Eine besondere Anekdote, die für Aufsehen sorgt, betrifft den ehemaligen Ö3-Moderator Robert Kratky. Walek erinnert sich an Kratkys Anfangszeit in den 1990er Jahren, als er als Redaktionsassistent von Moderatorin Nora Frey tätig war. Dabei entblößte Walek die pikante Behauptung, Kratky habe einst in Freys Kaffee gespuckt, ohne dass sie es bemerkte. Obwohl diese Geschichte für Lacher sorgte, bleibt die Wahrheit unklar, da der Protagonist selbst sich dazu nicht äußert

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Nora Frey, die nur drei Wochen mit Kratky zusammenarbeitete, beschreibt, dass seine Aufgaben hauptsächlich darin bestanden, Zettel ins Studio zu bringen und Kaffee zu holen. Sie äußert, dass sie Kratky als „verschlafen und langsam“ empfand, was zu einem schnellen Ende ihrer Zusammenarbeit führte. Frey hat den Vorfall humorvoll kommentiert und scherzte über den Kantinenkaffee. König, die 15 Jahre lang mit Kratky moderierte, verrät, dass Kratky aus Sicherheitsgründen stets seinen eigenen Kaffee mitbrachte.

Das Karriereende des Moderators

Robert Kratky, ein prägender Bestandteil der österreichischen Radiolandschaft, hat seine Tätigkeit beim Hitradio Ö3 nach fast vier Jahrzehnten beendet. Diese Entscheidung, die auf ärztlichem Anraten und im Sinne seiner mentalen Gesundheit fiel, wurde jüngst durch den Ö3-Senderchef Michael Pauser bekannt gegeben. Kratky hat das Publikum über Jahrzehnte begleitet, insbesondere als Hauptmoderator des beliebten „Ö3-Weckers“, wo er 2004 die Verantwortung übernahm, nachdem er zuvor als Zweit-Moderator agiert hatte

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In einer persönlichen Mitteilung äußert Kratky seine Dankbarkeit gegenüber seinen Kolleginnen und Kollegen sowie der treuen Hörerschaft. Er betont die Wichtigkeit seiner psychischen und körperlichen Gesundheit und gibt somit Priorität auf seine Regeneration. ORF-Generaldirektor Roland Weißmann und Radiodirektorin Ingrid Thurnher haben Kratkys bedeutenden Einfluss auf die Radiolandschaft gewürdigt und ihm für die Zukunft alles Gute gewünscht.

Ein emotionaler Abschied

Die Verabschiedung von Robert Kratky war nicht nur ein Ende eines Kapitels für ihn, sondern auch für das gesamte Ö3-Team. Kratky, bekannt als Creator, Producer, Autor und Comedian, hat nicht nur Radiocomedies wie „Vignettenman“ und „Oma Raithofer & Opa Kratky“ erfunden, sondern auch als bestbezahlter Mitarbeiter des Senders mit einem beeindruckenden Jahresgehalt von knapp 473.000 Euro zur Gleichheit in der Ö3-Dynastie beigetragen. Sein emotionaler Abschied wurde am 1. August markiert, als er den Song „Goodbye Stranger“ von Supertramp ansagte und damit einen historischen Moment in der österreichischen Radiolandschaft einläutete.

Robert Kratkys Rückzug aus dem Radio ist ein bedeutendes Ereignis, das die Erinnerungen seiner Hörer und Kollegen prägen wird. Die Geschichten aus der „Off Records“-Podcastfolge schaffen einen besonders humorvollen und persönlichen Einblick in die vergangenen Zeiten, während sein Abschied nach fast 40 Jahren beim Ö3 eine neue Ära einläutet.

Für weitere Informationen zu Kratkys Anekdoten lesen Sie OE24, zu seinem Rücktritt und dessen Hintergründen besuchen Sie ORF und für einen umfassenden Blick auf sein Wirken bei Ö3, schauen Sie bei Kosmo vorbei.