
Studien zeigen die Risiken des intermittentierenden Fastens
Eine neue Studie hat alarmierende Erkenntnisse über intermittierendes Fasten, auch bekannt als Intervallfasten, zutage gefördert. Dieses Ernährungsmodell, das feste Essenszeiten und Fastenphasen beinhaltet, könnte unerwartete Nebenwirkungen auf das Haarwachstum haben. Laut den Forschungen von Bing Zhang und seinem Team von der Westlake University in China zeigt sich bei Mäusen ein langsameres Haarwachstum, wenn sie einem strengen Essensschema folgen. Die Mäuse, die fasteten, wuchsen nach 96 Tagen nur teilweise nach, während ihre gefütterten Artgenossen bereits nach 30 Tagen eine vollständige Nachbildung ihres Fells vorweisen konnten. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass intermittierendes Fasten die Haarfollikel-Stammzellen (HFSCs) negativ beeinflusst, da sie durch den Wechsel auf Fett als Energiequelle unter oxidativem Stress leiden und sich dann selbst zerstören müssen. Diese wichtigen Zellen sind entscheidend für das Haarwachstum, was die Relevanz dieser Studie zur Ernährung unterstreicht, wie auch bihealth.org berichtet.
Die Studie, die im Fachjournal Nature Metabolism veröffentlicht wurde, erweitert unser Wissen über die körperlichen Reaktionen auf längere Phasen des Fastens. Während es bereits bekannt war, dass der Körper von Zucker auf Fett umschaltet, zeigen die neuen Erkenntnisse, dass der menschliche Körper nach etwa drei Tagen ohne Nahrung tiefgreifende Veränderungen in der Proteinzusammensetzung des Blutes durchläuft. Hierbei verloren die Teilnehmer eines siebentägigen Wasserfastens im Durchschnitt 5,7 kg, vor allem durch Reduktion von Muskel- und Organmasse. Interessanterweise hielt der Verlust eines Teils des Körperfetts an, während sich das Gewicht nach der Rückkehr zur normalen Ernährung verglich viel schneller wieder einpendelte. Laut Claudia Langenberg von der Charité wird deutlich, dass nicht nur das intermittierende Fasten, sondern auch andere Fastenformen markante physiologische Folgen haben, die für die Gesundheit relevant sein könnten, wie ebenfalls von heute.at berichtet.
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