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Falsche Trauerminute für Gantschew: Lebt der Ex-Profi wirklich?

Der bulgarische Fußball-Erstligist Arda Kardschali hat am Mittwoch seinen Ex-Profi Petko Gantschew gefeiert. Dies geschah zwei Wochen, nachdem eine fälschliche Trauerminute für den 78-Jährigen abgehalten wurde. Gantschew verfolgte das Spiel gegen Tscherno More Warna, das mit 4:0 endete, im Stadion auf Einladung des Klubs. Zu seiner Freude erhielt er ein Trikot mit seinem Namen und der Nummer neun, was seine große Bedeutung für den Verein unterstrich. Arda Kardschali entschuldigte sich erneut bei Gantschew für den Fehler.

Am 16. März 2025 trauerte der Klub während eines Spiels um den angeblich verstorbenen Gantschew, dessen Tod sich jedoch schnell als Falschmeldung entpuppte. Die Nachricht verbreitete sich rasch, da das Spiel live übertragen wurde, und sorgte für große Verwirrung. Gantschews Frau war nach der Nachricht sehr besorgt und empfing ihn weinend zu Hause, während Gantschew zahlreiche Anrufe erhielt, in denen sich Freunde und Bekannte nach seinem Wohlbefinden erkundigten. Trotz der angespannten Situation nahm er die Falschmeldung gelassen auf und bemerkte, dass solche Missverständnisse passieren können.

Die Auswirkungen der Falschmeldung

Petko Gantschew selbst beschrieb die Erfahrungen, die er durch die Falschmeldung machen musste, als "ziemlich stressig". Er berichtete, dass er sich zunächst einen Schnaps eingeschenkt habe, um mit der Situation umzugehen. Trotz des Schocks konnte er über das Geschehene lachen und betonte, dass es nicht schön gewesen sei, mit dem eigenen Tod konfrontiert zu werden.

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In der Sportpsychologie wird solchen Vorfällen, sei es im Amateur- oder Profibereich, zunehmende Bedeutung beigemessen. Sportpsychologen arbeiten daran, Athleten in Krisensituationen zu unterstützen und ihnen zu helfen, mit Stress umzugehen. So berichtet ein renommierter Sportpsychologe, dass gerade belastende Erfahrungen, wie die eines falschen Todes, nicht nur kurzfristige, sondern auch langfristige Auswirkungen auf die psychische Gesundheit von Spielern haben können.

Umso mehr wird in der Zukunft darauf geachtet werden müssen, dass solche Kommunikationsfehler vermieden werden, um die Psyche der Spieler nicht zusätzlich zu belasten. Das Beispiel von Gantschew zeigt, dass selbst eine Falschmeldung über den eigenen Tod zu einer stressigen Situation führen kann, die im schlimmsten Fall das Leistungsvermögen beeinflusst.

Die Vorfälle rund um Petko Gantschew sind ein eindringliches Beispiel dafür, wie wichtig es ist, in der Fußballwelt verantwortungsvoll mit Informationen umzugehen. Während einige in der Sportpsychologie die positiven Aspekte von Teamdynamiken bei Krisen betonen, wird auch die Notwendigkeit einer psychologischen Betreuung zur Leistungsoptimierung immer deutlicher.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass Fußballvereine wie Arda Kardschali aus dieser Erfahrung lernen sollten, um künftige Missverständnisse und deren psychologische Folgen für die Spieler zu minimieren.

Laola1 berichtet, dass …
RTL.de berichtet, dass …
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Details zur Meldung
Was ist passiert?
Falschmeldung
Genauer Ort bekannt?
Kardschali, Bulgarien
Beste Referenz
laola1.at
Weitere Quellen
rtl.de

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