
Ein neues Ranking von der Schuhmarke FitFlop zeigt, welche europäischen Städte sich am besten zu Fuß erkunden lassen. Laut der Analyse, die am 2. April 2025 veröffentlicht wurde, wurden verschiedene Faktoren wie Gehzeiten zwischen Sehenswürdigkeiten und Höhenunterschiede berücksichtigt. Die Ergebnisse verdeutlichen die Bedeutung von fußgängerfreundlichen Städten für das tägliche Leben und die Umwelt.
Auf dem ersten Platz steht Brügge in Belgien. Diese charmante Stadt ist bekannt für ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Gebäude, romantischen Grachten und kopfsteingepflasterten Gassen. Die meisten Sehenswürdigkeiten liegen im Schnitt nur 1,2 Kilometer voneinander entfernt, was sie ideal für Erkundungstouren zu Fuß macht.
Die besten fußgängerfreundlichen Städte
Porto in Portugal belegt den zweiten Platz mit seiner historischen Altstadt Ribeira, bekannt für ihre bunten Fassaden. Die Attraktionen sind hier etwa 26 Gehminuten und 19 Meter Höhenunterschied voneinander entfernt. Brighton, England, mit seinem kilometerlangen Kiesstrand, kommt auf den dritten Platz. Die wichtigsten Attraktionen sind etwa 1,9 Kilometer voneinander entfernt.
Weitere Städte, die im Ranking hervorstechen, sind Sevilla in Spanien, mit beeindruckender Architektur und einer der größten autofreien Zonen Europas, sowie Venedig in Italien, das mit seinen Kanälen und der autofreien Erkundung durch Brücken und Gassen begeistert. Athen (Griechenland), Florenz (Italien), Tallinn (Estland), Krakau (Polen) und Antwerpen (Belgien) gehören ebenfalls zu den fußgängerfreundlichen Städten.
Vorteile fußgängerfreundlicher Städte
Fußgängerfreundliche Städte tragen nicht nur zur Verbesserung der Lebensqualität bei, sondern beeinflussen auch das Wohlbefinden, die Umwelt und die soziale Interaktion. Solche Städte sind sicher, zugänglich und bieten kurze Wege mit gut ausgebauten Gehweginfrastrukturen, Fahrradwegen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Vorteile sind vielfältig: Sie fördern die körperliche Aktivität, reduzieren das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und verbessern die psychische Gesundheit.
Im Kontext des Umweltschutzes helfen fußgängerfreundliche Städte, Luftverschmutzung und Treibhausgasemissionen zu verringern. Zudem fördern sie durch Fußgängerzonen und Parks die soziale Interaktion und das Gemeinschaftsgefühl. Beispiele wie Kopenhagen, Freiburg und Vancouver zeigen, wie nachhaltige Mobilität in Städten realisiert werden kann.
Um Städte fußgängerfreundlich zu gestalten, sind verschiedene Maßnahmen notwendig: von breiten Gehwegen bis hin zu verkehrsberuhigten Bereichen. Eine optimierte öffentliche Verkehrsanbindung und die Integration verschiedener Verkehrsmittel sind ebenfalls entscheidend.
Das Ranking von FitFlop und die anschließenden Überlegungen zur fußgängerfreundlichen Stadtplanung zeigen, wie wichtig diese Aspekte für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft sind. Fußgängerfreundliche Städte fördern nicht nur die Gesundheit, sondern tragen auch zum Umweltschutz und zu lebendigen sozialen Interaktionen bei, wie auch auf subauftrag.com beschrieben.
Ort des Geschehens
Details zur Meldung