
Am 8. Januar 2025 wird der Wissenschaftsthriller «Helix» im Ersten um 20.15 Uhr ausgestrahlt, bereits jetzt ist der Film in der Mediathek verfügbar. Der Film beschäftigt sich mit den ethischen Fragen der Gentechnik und basiert auf dem Bestseller von Marc Elsberg. Regie führte Elmar Fischer, während die Besetzung unter anderem aus Svenja Jung, Hannes Jaenicke, Samuel Finzi, Marie Bloching und Ugur Kaya besteht.
«Helix» thematisiert die Chancen und Risiken der modernen Forschung, insbesondere die Crispr/Cas-Methode, die das gezielte Zerschneiden von DNA und das Entfernen von Genen ermöglicht. Diese Methode wurde von zwei Forscherinnen ausgezeichnet, die im Jahr 2020 den Chemie-Nobelpreis erhielten. Hannes Jaenicke spielt den Umwelt- und Wirtschaftsminister Richard Bauer, der während einer Pressekonferenz zusammenbricht. Personenschützerin Helen Schilling, dargestellt von Svenja Jung, vermutet einen Anschlag und gerät in ein Komplott um Machtkämpfe in der Genforschung sowie deren ethische Grenzen.
Intrigen und familiäre Herausforderungen
Die Hauptfigur Helen und ihre Schwester Paula, gespielt von Marie Bloching, kämpfen zudem mit einer genetisch vererbbaren Krankheit. Paula, die als Umweltaktivistin auftritt, gerät in Gefahr. Helen sucht im Ausland eine nicht legale Therapie bei Prof. Wöllner, verkörpert von Samuel Finzi, um ihren Kinderwunsch zu erfüllen. Svenja Jung beschreibt die spannende Verknüpfung der beiden Handlungsstränge im Film.
Die Crispr-Cas9-Technologie ist ein zentrales Thema des Films. Diese innovative Methode zur Genom-Editierung verändert das Erbgut von Organismen gezielt und hat eine Vielzahl von Anwendungen, die von der Pflanzenzucht bis zur Behandlung menschlicher Erkrankungen reichen. Laut das-wissen.de bietet CRISPR-Cas9 hohe Präzision und Effizienz bei der Bearbeitung von Genomen. Sie ermöglicht es, spezifische Gene zu identifizieren, zu bearbeiten oder neue Gene einzufügen.
Allerdings wirft die Technologie auch ethische Fragen auf, insbesondere hinsichtlich der Möglichkeit der Veränderung des menschlichen Erbguts und der Schaffung von „Designer-Babys“. Bedenken bestehen zudem in Bezug auf die Keimbahn-Editierung, die genetische Veränderungen an zukünftige Generationen weitergeben kann. Daher ist eine verantwortungsvolle und ethische Anwendung der Technik unerlässlich, um die damit verbundenen Risiken zu steuern.
Insgesamt beleuchtet «Helix» nicht nur spannende Thriller-Elemente, sondern regt auch zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen der Gentechnik an, die zunehmend in den Fokus der Gesellschaft rücken.
- Übermittelt durch West-Ost-Medien
Ort des Geschehens
Details zur Meldung