Generation Z vs. Babyboomer: Wer hat das heißere Liebesleben?

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Eine Studie vergleicht Sexualverhalten der Generation Z und Babyboomer in Österreich: Offenheit vs. Tradition, 6.10.2025.

Eine Studie vergleicht Sexualverhalten der Generation Z und Babyboomer in Österreich: Offenheit vs. Tradition, 6.10.2025.
Eine Studie vergleicht Sexualverhalten der Generation Z und Babyboomer in Österreich: Offenheit vs. Tradition, 6.10.2025.

Generation Z vs. Babyboomer: Wer hat das heißere Liebesleben?

Eine aktuelle Studie mit 1400 Befragten erhebt die Einstellungen zu Sexualität in Österreich und zeigt interessante Unterschiede zwischen der Generation Z (Alter: 16-29 Jahre) und den Babyboomern (50+ Jahre). Laut den Ergebnissen, die von Krone veröffentlicht wurden, gaben fast 60% der Generation Z an, mehrmals im Monat Sex zu haben, wobei ein Fünftel sogar angab, mehrmals pro Woche sexuelle Aktivitäten auszuleben. Im Gegensatz dazu haben 22% der Babyboomer keinen Sex mehr, während 16% seltener als einmal im Monat aktiv sind.

Besonders auffällig ist, dass junge Frauen innerhalb der Generation Z aktiver sind als ihre männlichen Altersgenossen. Die Generation Z wird oft als „Sex-Explorer“ bezeichnet, da sie offen für Experimente und Diskussionen über Sexualität ist. Rund ein Drittel dieser jungen Menschen möchte mehr experimentieren; 20% haben sogar bereits Pornoszenen nachgestellt. Diese experimentierfreudige Haltung wird durch den hohen Konsum von Pornografie unter jungen Menschen verstärkt: 60% der Generation Z sehen regelmäßig Pornos, wobei 80% der jungen Männer und 40% der Frauen angaben, Pornografie zu konsumieren.

Vergleich der Generationen

Die Studie belegt auch, dass die Kommunikation über Sexualität unter der Generation Z offener ist als bei den älteren Babyboomern, die oft wenig bereit sind, über ihr Liebesleben zu sprechen. Diese Unterschiede in der sexuellen Offenheit sind bemerkenswert, wenn man berücksichtigt, dass Babyboomer und Generation Z etwa gleich viel Sex haben. Beide Generationen berichten von durchschnittlich drei sexuellen Begegnungen im vergangenen Monat, während Millennials und Generation X mit etwa fünf Mal aktiver sind, wie National Geographic berichtet.

Zusätzlich zeigen die Daten, dass die Generation Z fast doppelt so oft von einem Wunsch nach monogamen Beziehungen träumt im Vergleich zu älteren Generationen. Obwohl viele Befragte dieser Generation BDSM-Fantasien besitzen – 56% gegenüber nur 12% der Babyboomer – gibt es gleichzeitig eine verstärkte Romantisierung traditioneller Beziehungsformen, die sich häufig in sozialen Medien widerspiegelt. Ein Trend, der beispielsweise durch das Phänomen der „Tradwives“ sichtbar wird.

Der Einfluss des Internets

Die Komplexität der heutigen Dating-Szene, stark beeinflusst durch Internetplattformen, führt bei vielen in der Generation Z zu einem Wunsch nach Rückkehr zu einfacheren, traditionelleren Zeiten. Der Einfluss digitaler Medien hat das Beziehungsverständnis dieser Generation zwar geschärft, gleichzeitig jedoch auch zu Konflikten zwischen dem Drang nach sexueller Freiheit und dem Wunsch nach stabilen Beziehungen geführt.

Diese Erkenntnisse sind nicht nur für die Soziologie von Bedeutung, sondern geben auch wichtige Hinweise auf aktuelle gesellschaftliche Trends und den sich wandelnden Umgang mit Sexualität und Beziehungen in Österreich. Laut einer weiteren Erhebung von Statista zur Geschlechterverteilung in der Bevölkerung nach Generationen, bleibt die Ernennung und Analyse dieser Trends entscheidend, um ein besseres Verständnis für die sozialen Dynamiken in der heutigen Gesellschaft zu entwickeln.