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Ein schockierender Fall beschäftigt die südkoreanische Öffentlichkeit: Der Fußball-Nationalspieler Hwang Ui-jo wurde kürzlich vom zentralen Bezirksgericht in Seoul wegen heimlich gefilmter Sex-Videos verurteilt. Er erhielt eine Bewährungsstrafe von einem Jahr und entging so einer drakonischen Gefängnisstrafe, die die Staatsanwaltschaft auf vier Jahre gefordert hatte, wie Krone.at berichtete. Der 32-jährige Profi des türkischen Erstligisten Alanyaspor hatte zwischen Juni und September 2022 zwei Frauen ohne deren Einwilligung während des Geschlechtsverkehrs gefilmt. Trotz seines anfänglichen Leugnens, die Taten begangen zu haben, gab Hwang schließlich seine Schuld zu und zeigte Reue während des Prozesses.
Die Affäre nahm ihren Anfang, als seine Schwägerin intime Videos von Hwang veröffentlichte, um ihn zu erpressen. Diese wurde ebenfalls vor Gericht verurteilt und hat eine dreijährige Haftstrafe zu verbüßen. Während Hwang als Teil der Nationalsportlermannschaft gilt und schon 62 Länderspiele absolviert hat, wurde er im November 2023 von der Nationalmannschaft suspendiert, was die Schwere seiner Vergehen unterstreicht. Hwang entschuldigte sich ausdrücklich bei den Opfern für das verursachte Leid und bat darum, Nachsicht zu zeigen, wie t-online.de berichtete. Der Fall, der bereits im Sommer 2023 öffentlich wurde, wirft ein düsteres Licht auf die Skandale im Fußball und die damit verbundenen persönlichen Verfehlungen.
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