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Große Neuigkeiten aus Dänemark! Der dänische Fußballverband (DBU) hat die Siegprämien für das Frauen-Nationalteam mit den Männern angeglichen. Die Spielerinnen erhalten ab sofort für ihre Leistungen in den Nations-League-Spielen und der WM-Qualifikation jeweils 27.249 Dänische Kronen, umgerechnet etwa 3.600 Euro. Dies ist das gleiche Entgelt wie für die männlichen Kollegen. Diese entscheidende Regelung tritt sofort in Kraft und gilt bis 2029, wie der DBU am 5. Februar 2025 erklärte. Schon im Jahr 2024 hatte das Männerteam zugestimmt, auf eine Erhöhung ihrer eigenen Prämien zu verzichten, um eine Gleichstellung der Zahlungen zu ermöglichen, berichtete laola1.at.
Steigende Prämien für Dänemarks Fußballerinnen
In einer neuen Rahmenvereinbarung, die die dänische Spielervereinigung Spillerforeningen mit dem DBU ausgehandelt hat, haben sich die Bedingungen für die Frauen erheblich verbessert. Neben den Angleichungen bei den Siegprämien wird außerdem eine anteilige Ausschüttung der Zuschauereinnahmen bei Heimspielen eingeführt. Dies zeigt, wie wichtig die Gleichstellung im dänischen Fußball ist. Pernille Harder, die Kapitänin der Nationalmannschaft, betonte, dass dieser neue Vertrag einen Schritt in die richtige Richtung darstellt und sie einen „guten und konstruktiven Dialog“ pflegen. Dennoch fordert sie weitere Anpassungen für die Zukunft, wie sportschau.de berichtete.
Allerdings bestehen weiterhin Differenzen bei den Prämien für Auswärtsspiele. So erhalten die Spielerinnen pro Kopf 35.583 DKK (etwa 4.800 Euro) für einen Auswärtssieg in der EM- und WM-Qualifikation, was immer noch etwa 500 Euro weniger ist als ihre männlichen Kollegen. Zudem verdienen die Männer im Falle einer erfolgreichen Qualifikation zu großen Turnieren deutlich mehr. Der dänische Fußballverband hat bestätigt, dass die Angleichung der Prämien ab jetzt an die Vermarktungserlöse gebunden sein wird, was darauf hinweist, dass die Gleichstellung weiterhin von der finanziellen Entwicklung des Frauenfußballs abhängt.
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