Familiendrama in München: Sprengstoffdrohung zwingt Oktoberfest zur Schließung!

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In München sorgte eine Sprengstoffdrohung gegen das Oktoberfest für einen Großeinsatz der Polizei und mehrere Explosionen.

In München sorgte eine Sprengstoffdrohung gegen das Oktoberfest für einen Großeinsatz der Polizei und mehrere Explosionen.
In München sorgte eine Sprengstoffdrohung gegen das Oktoberfest für einen Großeinsatz der Polizei und mehrere Explosionen.

Familiendrama in München: Sprengstoffdrohung zwingt Oktoberfest zur Schließung!

In München kam es zu einem dramatischen Vorfall, der mit einer Sprengstoffdrohung gegen das Oktoberfest in Verbindung steht. Der Oberbürgermeister Dieter Reiter bestätigte die Bedrohungslage und erklärte, dass das Volksfest bis mindestens 17 Uhr geschlossen bleibt. In der vergangenen Nacht wurde ein Wohnhaus im Stadtteil Lerchenau, wo ein Familiendrama stattfand, in Brand gesetzt. Bei diesen Vorfällen gab es mindestens einen Toten und mehrere Verletzte, darunter eine 81-jährige Frau und eine 21-Jährige.

Die Polizei entdeckte bei ihrer Ermittlung ein Schreiben des Tatverdächtigen, das die unspezifische Sprengstoffdrohung beinhaltete. Ein Großeinsatz der Polizei, Feuerwehr und Spezialeinheiten fand schon seit Mittwochmorgen in der betroffenen Gegend statt. Bei dem Vorfall soll ein 57-jähriger Mann, identifiziert als Martin P., seinen 90-jährigen Vater erschossen und anschließend einen Brand im Wohnhaus gelegt haben. Er selbst wurde mit Schussverletzungen tot aufgefunden, und die Polizei vermutet Suizid. Im Rucksack des Tatverdächtigen befanden sich Sprengfallen, was die Situation weiter eskalierte.

Polizeieinsatz und Schließung des Oktoberfests

Die Polizei führte nicht nur Absuchmaßnahmen im Bereich des Oktoberfestgeländes durch, sondern auch an nahegelegenen Orten. Der Evakuierungsradius wurde auf 200 Meter um das brennende Gebäude festgelegt. Anwohner berichteten von Explosionen und Rauchwolken, die aus dem Stadtteil drangen. Es wurde schnell klar, dass die Drohung ernst zu nehmen war, und so wurde das Oktoberfest vorübergehend geschlossen und eine amtliche Gefahrenmeldung an die Bürger verschickt. Die Bevölkerung wurde gebeten, den Einsatzort zu meiden.

Zusätzlich befand sich ein ausgebrannter Transporter in der Nähe des Brandorts, was die Ermittlungen weiter komplizierte. Polizei und Feuerwehr waren mit etwa 100 Einsatzkräften vor Ort, um die Situation unter Kontrolle zu bringen. Ein politisches Motiv wurde von den Behörden ausgeschlossen; vielmehr gehe man von einem Familienstreit rund um Erbstreitigkeiten als Hintergrund für das Geschehen aus.

Entwicklung der Lage

Am Abend wurde das Oktoberfest nach einer umfassenden Sicherheitsprüfung um 17:30 Uhr wieder geöffnet, als die Unbedenklichkeit des Geländes bestätigt wurde. Die Polizei prüfte, ob die Sprengstoffdrohung mit den erbitterten Auseinandersetzungen innerhalb der Familie des Tatverdächtigen in Zusammenhang stand. Auch wenn es keine Hinweise auf Gefahren an anderen Orten in München gab, blieben die Anwohner weiterhin im Ungewissen über die genauen Umstände der Geschehnisse in Lerchenau.

Die aktuelle Lage in München spiegelt eine alarmierende Situation wider, die nicht nur das Oktoberfest, sondern auch den Alltag der Bürger stark beeinflusste. Während die Ermittlungen weiterhin andauern, bleibt abzuwarten, welche weiteren Details ans Licht kommen werden.

Für weitere Informationen zu diesem Vorfall können Sie die Berichte von exxpress.at, tagesspiegel.de und dw.com besuchen.