Warum 2025 zum heißesten Jahr in Europa werden könnte!

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Kleine Zeitung berichtet über den heißen November 2025 und die Herausforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens.

Kleine Zeitung berichtet über den heißen November 2025 und die Herausforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens.
Kleine Zeitung berichtet über den heißen November 2025 und die Herausforderungen des Pariser Klimaschutzabkommens.

Warum 2025 zum heißesten Jahr in Europa werden könnte!

Der Klimawandel macht auch im Dezember 2025 weiterhin Schlagzeilen. Die aktuellen November-Temperaturen lagen um 1,54 Grad Celsius über dem vorindustriellen Zeitalter, was kleinezeitung.at als alarmierend bewertet. Zudem überschreiten die Durchschnittstemperaturen in den Jahren 2023 bis 2025 voraussichtlich die kritische 1,5-Grad-Marke, die im Rahmen des Pariser Klimaschutzabkommens angestrebt wird. Experten prognostizieren jedoch, dass das Jahr 2025 selbst nicht diese Grenze überschreiten wird.

In Europa war der November in diesem Jahr der fünftheißeste in der Geschichte der Aufzeichnungen. Besonders bemerkenswert sind die ungewöhnlich hohen Temperaturen in Osteuropa, auf dem Balkan und in der Türkei, während Skandinavien und Teile Mitteleuropas kühlere Temperaturen verzeichneten. Nur in drei Herbsten zuvor waren die Temperaturen in Europa so hoch wie in diesem Jahr.

Die drängende Relevanz des Pariser Abkommens

Das Pariser Klimaschutzabkommen hat das Ziel, die Erderwärmung auf unter 2 °C zu begrenzen, wobei ein Anstreben von maximal 1,5 °C im Fokus steht. Die Verpflichtungen aus diesem Abkommen schreiben eine drastische Senkung der Treibhausgasemissionen sowie die Erreichung von Treibhausgasneutralität in der zweiten Hälfte des 21. Jahrhunderts vor, wie das Umweltbundesamt berichtet.

Besonderes Augenmerk liegt auch auf der Stärkung natürlicher Kohlenstoffsenken wie Wäldern und Mooren, um die Auswirkungen des Klimawandels zu bewältigen. Im Rahmen des Übereinkommens müssen Vertragsstaaten alle fünf Jahre neue, ambitionierte nationale Klimaschutzbeiträge (NDCs) vorlegen. Diese NDCs werden zudem einer globalen Bestandsaufnahme unterzogen, mit der ersten Überprüfung im Jahr 2023, deren Ergebnisse in die neuen NDCs für 2025 einfließen sollen.

Herausforderungen und Fortschritte

Trotz der festgelegten Ziele und der globalen Anstrengungen zeigen Berichte, dass die bestehenden NDCs unzureichend sind, um die Erderwärmung auf unter 2 °C zu begrenzen. Der UNEP Emissions Gap Report hebt hervor, dass ambitioniertere Schritte notwendig sind, um die Klimaziele zu erreichen. Wichtig bleibt, dass es keine Sanktionsmechanismen bei Nichteinhaltung dieser Ziele gibt, was zusätzliche Herausforderungen für die Umsetzung der Abkommen darstellt.

Der Weg zur Erreichung der Klimaziele könnte auch durch die Unterstützung von Industrieländern für Entwicklungsländer geebnet werden. Diese Unterstützung umfasst finanzielle Mittel, Technologie und den Austausch von Wissen, um die Kapazitäten im Klimaschutz zu stärken.

Insgesamt zeigt sich, dass der Klimawandel immer drängender wird und die Jahre 2023 bis 2025 möglicherweise als entscheidend in der Geschichte der globalen Klimabemühungen angesehen werden. Die Einhaltung der im Pariser Abkommen festgehaltenen Ziele wird entscheidend sein, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu vermeiden.