Am 31. Dezember 2025, gegen 13 Uhr, ereignete sich im Kleinwalsertal ein tragischer Vorfall, als eine 30-jährige deutsche Skitourengeherin während ihres Aufstiegs am Hohen Ifen stürzte. Das Unglück passierte in einer Schlüsselstelle des Aufstiegs, als sie mit Steigeisen und Skiern am Rucksack unterwegs war. Die Höhe des Sturzes betrug etwa zwei Meter, wobei die Skitourengeherin in eine Schneerinne fiel. Bei dem Sturz zog sich die Frau eine Oberschenkelverletzung zu, wobei zunächst keine genauen Angaben zur Schwere der Verletzung gemacht wurden. Aufgrund des Unfalls wurde ein Rettungshubschrauber angefordert, um die Verletzte zu bergen. Der Transport erfolgte ins Krankenhaus nach Immenstadt, wo die Frau ärztlich versorgt werden konnte.
Wie die Vorarlberger Nachrichten berichten, ist der Hohe Ifen eine beliebte Tourenregion, die sowohl Einsteiger als auch erfahrene Bergsteiger anzieht. Es ist wichtig, die Sicherheitsmaßnahmen und erforderliche Ausrüstung beim Bergsteigen zu beachten, insbesondere in herausfordernden Geländen.
Bergnotfälle in der Statistik
Dieser Vorfall reiht sich in die Statistiken der Bergrettungsorganisationen ein. Gemäß dem Bericht der Schweizerischen Alpen-Club, umfasst der Begriff „Bergnotfall“ alle Situationen, in denen Berggänger Hilfe benötigen, einschließlich Erkrankungen und Evakuierungen. Unterschiede werden auch bei den Begriffen „Bergunfälle“ und „Blockierungen“ gemacht. Letztere beschreiben Notfälle, in denen Berggänger aufgrund von Erschöpfung oder anderen Schwierigkeiten nicht mehr in der Lage sind, ihre Tour fortzusetzen.
Die Erhebung dieser Daten ist von entscheidender Bedeutung, um die Sicherheitsstandards im Bergsport weiter zu verbessern. In den letzten Jahren haben Organisationen wie die REGA, die Alpine Rettung Schweiz sowie die Kantonale Walliser Rettungsorganisation wertvolle Erfahrungen gesammelt, die in zukünftige Ausbildungsprogramme eingeflossen sind. Unter den Mitarbeitenden, die an solchen Berichten arbeiten, sind Fachleute wie Sabine Alder und Theo Maurer von der Alpine Rettung Schweiz sowie andere Experten.
Die kontinuierliche Auswertung und Analyse der Bergnotfälle zeigt nicht nur Trends auf, sondern liefert auch wichtige Anhaltspunkte für Präventionsmaßnahmen zum Schutz aller Bergsportler.