In der Silvesternacht kam es in Crans-Montana zu einer verheerenden Brandkatastrophe, bei der ein 18-jähriger Schweizer einen Monat später in einem Krankenhaus in Zürich verstarb. Damit steigt die Zahl der Todesopfer auf insgesamt 41, wie SRF berichtet. Der tragische Vorfall wurde durch funkensprühende Partyfontänen in einer Bar ausgelöst, was zu einem raschen Ausbruch der Flammen führte.

Die Feuerwehr und Rettungsteams standen in der Silvesternacht unter hohem Druck, da die Enge der Treppe aus dem Kellergeschoss vielen Menschen den schnellen Fluchtweg versperrte. Die Rettungsmaßnahmen konnten zwar viele Menschen in Sicherheit bringen, jedoch wurden über 100 Personen verletzt. Laut Kleine Zeitung erlitten etwa 80 dieser verletzten Personen schwere und schwerste Brandverletzungen.

Ermittlungen und Trauer

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung, Körperverletzung und Brandstiftung eingeleitet. Diese Tragödie gilt als eine der schlimmsten in der jüngeren Geschichte der Schweiz, wie auch SRF betont. Ein nationaler Trauertag fand bereits am 9. Jänner statt, um der Opfer zu gedenken.

Die Brandkatastrophe hat nicht nur emotionalen, sondern auch rechtlichen Nachhall. Der Vorfall hat ein großes öffentliches Interesse geweckt, und die laufenden Ermittlungen könnten langfristige Konsequenzen für die Betreiber der Bar und die Sicherheitspraxis in ähnlichen Einrichtungen haben.

Statistiken zu Bränden in der Schweiz

Brände sind in der Schweiz ein ernsthaftes Thema, wie die Statistiken von BFB zeigen. Im Jahr 2024 wurden bei den 19 Kantonalen Gebäudeversicherungen rund 8’100 Fälle von Brandschäden an Gebäuden registriert, mit einer Schadenssumme von insgesamt 268,1 Millionen Franken. Hochgerechnet auf die gesamte Schweiz gab es etwa 10’000 Fälle mit einem Gesamtschaden von rund 335 Millionen Franken.

Obwohl die Zahl der Brände konstant bleibt, zeigen sich Fortschritte im Brandschutz und Sicherheitsbewusstsein, was auch zur Senkung der Schadenssummen beiträgt. Effiziente Brandschutzvorschriften und moderne Technologien haben in den letzten Jahren wesentlich dazu beigetragen, die Gesamtzahl der Brände zu reduzieren.