In einem entscheidenden Spiel der UEFA Europa League musste der FC Red Bull Salzburg am 27. November 2025 eine bittere Niederlage einstecken. Gegen FC Bologna setzte es ein 4:1, das die Chancen von Salzburg, die K.o.-Phase zu erreichen, erheblich schmälerte. Mit nur einem Sieg aus den ersten fünf Spielen der Gruppenphase steht der österreichische Verein nun unter Druck, da ein Platz unter den Top 24 der Tabelle zunehmend unwahrscheinlich erscheint. Ein Rückblick auf die Geschehnisse im Stadion bestätigt die sportlichen Herausforderungen, mit denen die Salzburger konfrontiert sind.

Das Spiel begann zunächst vielversprechend für die Gäste. In der 33. Minute sorgte Yorbe Vertessen mit seinem Ausgleichstreffer für Hoffnung, nachdem Jens Odgaard Bologna bereits in der 26. Minute in Führung gebracht hatte. Doch der Traum von einem Auswärtssieg währte nicht lange. Bologna erhöhte in der zweiten Halbzeit durch einen Doppelschlag in der 51. und 53. Minute, erzielt von Thijs Dallinga und Federico Bernardeschi, auf 3:1. Das vierte Tor, geschossen von Riccardo Orsolini in der 86. Minute, besiegelte schließlich das Schicksal Salzburgs in dieser Partie.

Schwierigkeiten und Ausblick

Die momentane Form des FC Salzburg ist alarmierend. Mit vier Niederlagen aus fünf Ligaphasen-Spielen stellen sich die Verantwortlichen die Frage, wie es weitergehen soll. In der kommenden Woche steht ein Auswärtsspiel gegen den SC Freiburg an, gefolgt von weiteren Begegnungen im Jänner gegen FC Basel und Aston Villa. Diese Spiele könnten entscheidend dafür sein, das Ruder im Kampf um die K.o.-Phase herumzureißen.

Die Salzburger hatten in der Partie gegen Bologna mehrmals Glück, dass Alexander Schlager im Tor zahlreiche Chancen der Gastgeber vereitelte. Gleichzeitig bitter für die Gäste: Ein Tor von Petar Ratkov wurde nach einer VAR-Überprüfung wegen Abseits aberkannt. In der 84. Minute scheiterte Ratkov zudem an der Latte, ein weiteres Beispiel für den frustrierenden Verlauf des Spiels.

Hintergrund zur Europa League

Die UEFA Europa League, die als zweithöchster Fußball-Europapokalwettbewerb gilt, wurde 1971 ins Leben gerufen und genießt seitdem große Popularität. Der Wettbewerb umfasst auch eine Qualifikationsphase sowie eine Play-off-Runde. Anders als in früheren Jahren erlaubte die UEFA seit 2000 auch den Teilnahme an Pokalsiegern, was die Attraktivität des Turniers steigerte. Das aktuelle Format seit der Saison 2024/25 umfasst 36 Mannschaften in einer gemeinsamen Liga, ein Ansatz, der neue Herausforderungen für die teilnehmenden Vereine bedeutet.

Rekordsieger der Europa League ist der FC Sevilla mit sieben Titeln. Aktuelle Entwicklungen zeigen, dass auch Mannschaften aus Deutschland, Italien und anderen europäischen Ländern auf dem Vormarsch sind. Die europäischen Wettbewerbe bieten den Clubs nicht nur wertvolle Erfahrung, sondern auch die Möglichkeit, sich in der internationalen Fußballszene zu behaupten und zu profilieren.

Mit diesen Herausforderungen wird der FC Red Bull Salzburg in den nächsten Wochen gefordert sein, nicht nur in der Liga, sondern auch in der europäischen Konkurrenz zu zeigen, dass sie in die K.o.-Phase der UEFA Europa League aufsteigen können.